Berufe Berufsinfotag bei Liebherr: Informieren und ausprobieren

Ehingen / Renate Emmenlauer 16.07.2018
Scharen an Interessierten kamen zum Berufsinformationstag bei Liebherr. Auch die Firma Tries verbuchte beim Tag der Ausbildung eine sehr gute Resonanz.

Wer meint, junge Leute sind am Wochenende nicht aus dem Bett zu kriegen, wurde am Samstagmorgen eines Besseren belehrt. Das Liebherr-Werk in Ehingen hatte zum Berufsinformationstag eingeladen. Schon vor der Öffnung der Werkstore hatten sich ganze Trauben an Jugendlichen vor der Pforte versammelt, vielfach in Begleitung ihrer Eltern, um sich beim weltweit führenden Mobilkranhersteller mit 3500 Mitarbeitern und 200 Azubis über die breite Palette an Berufsfeldern sowie über die Studiengänge zu informieren.

Rund 100 Lehrlinge und alle Ausbildungsverantwortlichen gaben in der Lehrwerkstatt Auskunft. Anna Pfetsch, angehende Industriemechanikerin, die nach ihrer Ausbildung bei Liebherr bleiben möchte, kam mit den Jugendlichen schnell ins Gespräch über ihre Erfahrungen aus dem ersten Lehrjahr. An Produktionstischen durften Interessierte selbst schrauben. Wer wollte, durfte sein Talent an einem Schweißapparat ausprobieren.

Patricia Scholz (18) war aus Hessen angereist, um sich über die Studiengänge zu informieren. Die Abiturientin strebt ein Duales Studium in BWL/Marketing, an. Einzelheiten zur Fachrichtung Wirtschaftsingenieur wollte Ramona Gönner aus Sigmaringen wissen. Eine Ausbildung zum Mechatroniker peilt Marvin Dripke (15) aus Emerkingen an. „Wir sind mehr als zufrieden mit der Resonanz. Das zeigt uns, wie interessant Liebherr als Arbeitgeber ist“, befand der gewerbliche Ausbildungsleiter Daniel Jauer.

Tries bietet Sicherheit

Wer sich bei Liebherr umfassend informiert hatte, steuerte mehrheitlich die Firma Tries an. Dort waren Ausbildungsleiter Karlheinz Walter, sein Stellvertreter Georg Wiest und sämtliche Azubis im Dauereinsatz, um den Jugendlichen die Ausbildung und Vorzüge des Hydraulikelemente-Herstellers nahe zu bringen. Es sei auch eine gute Gelegenheit, „im unverbindlichen Rahmen zu fragen, wie sich der künftige Berufseinsteiger seine Ausbildung vorstellt, aber auch, was er für Hobbies hat oder ob er daheim schon handwerklich mithilft“, sagte Karlheinz Walter. Positiv bewertete er, dass so viele Eltern dabei waren: „Man spürt schnell, ob die Jugendlichen ein intaktes Umfeld haben. Das ist ein wichtiges Kriterium, dass die Lehrlinge mitziehen.“

Laura Rieder (14) aus Altsteußlingen hat nächstes Jahr die Mittlere Reife in der Tasche und schaut sich für eine technische Ausbildung um. Die Realschülerin hat auch ein Auslandsjahr im Blick. Lukas Häbe (14) aus Rottenacker könnte sich Mechatroniker als Berufsziel vorstellen. Tries wäre ein Wunschbetrieb. Der gewerbliche Geschäftsführer Roland Stirmlinger stand am Infopoint Rede und Antwort, warb für Tries mit dem Leitsatz „Die Basis für eine sichere Zukunft.“

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