Haushaltsmittel In Berg sind Bauplätze rar

Berg / Werner Gallbronner 20.07.2018

Für mehrere große Projekte hat der Ortschaftsrat Bedarf im Haushaltsplan 2019 der Stadt Ehingen angemeldet. Am dringlichsten hält der Rat die Erschließung des zweiten Teils im Baugebiet Siebenjauchert „Auf der Darre/Sudhausweg“. Von den jetzigen Bauplätzen ist nur noch einer da; es gebe aber immer wieder Anfragen von Berger Bürgern, die in ihrem Heimatort bauen wollen.

Nach wie vor hält es der Ort­schaftsrat auch für dringend notwendig, den Kreisverkehr am Ortseingang beim Baugebiet zu bauen, um das alte Wohngebiet zu entlasten und die Anbindung zum neuen Wohngebiet sicherer und attraktiver zu gestalten. So wäre eine gefahrlose Überquerung der Kreisstraße durch die Schulkinder und Anwohner des neuen Baugebiets gewährleistet. Der Kreisel soll die drei Straßen Am Wetterkreuz, Schützenstraße und Auf der Darre an die Kreisstraße anbinden und steht schon seit 2014 auf der Wunschliste des Ortschaftsrats. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, sollte dort auch eine Bushaltestelle gebaut werden, die könnte der Einfachheit halber im Baugebiet „Auf der Darre“ oder wie geplant an die Brauhausstraße gesetzt werden.

Schützenstraße sanieren

Auch die Sanierung und Beleuchtung des Rathauswegs ist seit Jahren ein Thema. Aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht sollte dort dringend eine Straßenleuchte angebracht werden. Im Weg selbst seien Bruchstellen bis zu den Kanalrohren, Wasser laufe dort nicht in den Gully, sondern in den Straßenunterbau. Die Erneuerung der Rathausfenster hat der Rat ebenfalls auf seine Bedarfsliste gesetzt. Die alten Holzfenster schließen nicht mehr ganz, auch die Glasbausteine müsste man austauschen, um Energiekosten zu sparen.

Nach zehn Jahren ist der Rasenmäher verschlissen, deshalb beantragt der Rat einen Rasenmulcher als gemeinsamen Ersatz für Grundschule und Ortschaft.

Letzter Punkt ist der Wunsch nach einem neuen Belag für die Schützenstraße vom Kreisverkehr bis zum Griesinger Weg. „Da ist seit der Eingemeindung der Grundbelag drauf“, sagt Ortsvorsteher Norbert Zimmermann. Der Belag hat Risse und Löcher, Gullys stehen hoch, in die ohnehin kein Wasser laufe, weiß Zimmermann. Die Schulkinder müssen zur Grundschule ab dem Angerweg auf der Straße gehen. Für den Bau eines Gehwegs dort wäre auch etwas Grunderwerb notwendig.

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