Schelklingen Höhlenkonzert in Schelklingen mit "Rigna Folk" aus Ulm

Haben den Hohlen Fels zum zweiten Mal gerockt: Sänger Viktor Nordir, Vlad Müller, Jens Schalle und Chriss Falker von "Rigna Folk".
Haben den Hohlen Fels zum zweiten Mal gerockt: Sänger Viktor Nordir, Vlad Müller, Jens Schalle und Chriss Falker von "Rigna Folk". © Foto: Anne Laaß
ANNE LAASS 16.06.2014
Rockig, unkommerziell und manchmal etwas arg laut kamen "Rigna Folk" aus Ulm im Höhlenkonzert in Schelklingen rüber. Die vielen Besucher blieben bis zum Schluss und genossen es zum Großteil.

"Wir sind nicht zum letzten Mal hier", versprach Sänger Viktor Nordir von der Band "Rigna Folk" am Samstagabend beim Konzert im Hohlen Fels. Im vergangenen Jahr war die Ulmer Band das erste Mal da gewesen, und hofft auf weitere Konzerte in dieser besonderen Atmosphäre.

Die Gäste waren zu Beginn gespannt auf das, was sie wohl erwarten würde, blieben aber bis zum Schluss und fanden die musikalische Darbietung gut, wenn auch etwas laut. Gabriele Herter aus Rechtenstein gefiel vor allem, dass das Konzert in der Höhle stattfand. "Es ist mal was anderes", meinte sie. Besondere Beachtung fand auch die Lichtshow, "man kann bei den Effekten mit etwas Phantasie auch Höhengeister und Feen sehen", bemerkte Ulrich Illigens mit einem Lächeln.

Organisiert worden war das Konzert vom Museumsverein Schelklingen, für die Verpflegung sorgte die Brass Band Schelklingen. "Rigna Folk" bedankten sich am Ende des Auftritts beim Museumsverein für die Chance, "mal etwas Neues zu probieren" und die Möglichkeit, in einer solchen Kulisse spielen zu dürfen. Die Lieder waren teils schwermütig, aber immer rockig, und regten zum Tanzen oder Kuscheln an. Die Musik kann man sich auch als Soundtrack zu einer US-Serie vorstellen: Ohne kommerziell zu sein, erinnert sie ein wenig an "The Shins" oder auch an die Anfänge von "Placebo". Dank der Mundpropaganda waren in diesem Jahr mehr Konzertbesucher da, die sich auf einen guten Auftritt freuten. Konstante neun Grad Höhlentemperatur und eine tropfende Decke schadeten nicht. Am Ende gab es viel Beifall und einen Dank ans Publikum und die Helfer.