Oberbürgermeister Höheren Zuschuss für die Stadt

Ehingen/Stuttgart / ah 08.06.2018

Die Stadt profitiert von ihrem Engagement für den Klimaschutz. Das hat Oberbürgermeister Alexander Baumann gestern in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik am Beispiel der Wärmedämmung an der Sporthalle der Realschule deutlich gemacht. Der Ausschuss hat die Verglasungsarbeiten für knapp 104 000 Euro  an eine Firma aus Dieburg vergeben. Davon erhält Ehingen 34 740 Euro als Zuschuss aus dem CO2-Minderungsprogramm des Landes. Der Betrag ist deutlich höher als die Regelförderung, weil Ehingen den Klimaschutzpakt 2018/19 unterschrieben hat und außerdem ein Klimaschutzkonzept vorweisen kann. Für beide Maßnahmen erhöht sich der Zuschuss für die Stadt um jeweils 10 Prozent.

Am Dienstag hat der CDU-Landtagsabgeordnete Manuel Hagel mitgeteilt, dass aus dem Alb-Donau-Kreis die Städte Ehingen und Munderkingen sowie die Gemeinden Unterstadion, Grundsheim und Illerkirchberg den 2. Klimaschutzpakt der Landesregierung mit den kommunalen Spitzenverbänden unterschrieben haben. Das Land fördert mit 16 Millionen Euro für die Jahre 2018 und 2019 insbesondere Angebote zur Beratung und Vernetzung von Kommunen und kommunalen Einrichtungen. Erstmals stehen auch Fördermittel für nachhaltige, energieeffiziente Sanierungen von Schulen bereit.

Ehingen hat bereits 2012 das Projekt Nachhaltige Stadt gestartet und sich damit frühzeitig mit den Themen der Energieeinsparung und Energieeffizienz auseinandergesetzt, erklärt Bettina Gihr auf Anfrage. „Mit der Aufstellung des integrierten Klimaschutzkonzepts im Jahr 2015 haben wir uns die Grundlage zur Umsetzung der klimapolitischen Ziele geschaffen. Daher war es aus Sicht der Stadt Ehingen konsequent,  auch den 2. Klimaschutzpakt 2018/19 zu unterzeichnen und uns weiterhin zu unseren klimapolitischen Zielen zu bekennen sowie eine Vorbildfunktion auszuüben.“

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