Verkehrssicherheit „Schütze dein Bestes“ - Helme fürs Hirn

Trial-Bike-Profi Daniel Rall zeigte in der Längenfeldhalle seine Kunststücke – und ein Rad mit Rahmebruch.
Trial-Bike-Profi Daniel Rall zeigte in der Längenfeldhalle seine Kunststücke – und ein Rad mit Rahmebruch. © Foto: Christina Kirsch
Ehingen / Christina Kirsch 14.06.2018
Die Aktion „Schütze dein Bestes“, die für das Tragen eines Fahrradhelms wirbt, macht Station in der Längenfeldschule.

Manchmal müssen Schüler klüger sein als ihre Eltern. Denn Eltern sind beim Thema Fahrradhelm oft keine guten Vorbilder. Das bemerkte Max Weber, Leiter der Ehinger Längenfeldschule, gestern bei der Aktion „Schütze dein Bestes“.

Fahrradhelme schützen den Kopf und somit das Gehirn als Schaltzentrale allen Denkens  und Fühlens. Bürgermeister Sebastian Wolf plädierte in seinem Grußwort ebenso für das Tragen eines Helms bei Sportarten wie Snowboard, Skateboard oder Fahrradfahren wie Jochen Rothenbacher von der Abteilung Prävention des Polizeipräsidiums Ulm.

Die Statistik macht deutlich, dass im Einzelfall ein Helm lebensrettend sein kann. Im Jahr 2017 sind von der Polizei Baden-Württemberg insgesamt 8793 Radunfälle mit Personenschaden registriert worden (Vorjahr 8681). Insgesamt kamen bei den Unfällen 45 Radfahrer ums Leben (53). 32 der getöteten Radfahrer hatten keinen Helm getragen. Das entspricht 71 Prozent.

Als Werbeträger für das Tragen eines Helms trat der Bike-Artist Daniel Rall auf, der einst auch schon bei der Fernsehshow „Wetten, dass ...“ zum Wettkönig gekürt worden ist. Der Trial-Bike-Profi zeigte den rund 350 Schülern der Längenfeldschule und der Michel-Buck-Schule in der Sporthalle zunächst ein Bike, das es wegen eines Rahmenbruchs in zwei Stücke zerlegt hatte. Ohne Helm würde man bei solch einem Unfall große körperliche Schäden davontragen.

Seilhüpfen mit einem Bike

In seiner Show demonstrierte der Entertainer, wie man mit einem Bike Seilhüpfen oder über einen Schwebebalken fahren kann. Auch Bockspringen mit Bike schien ein leichtes Kunststück zu sein. Nach der Show konnten sich die Schüler an zehn verschiedenen Stationen über Wissenswertes rund um das Fahrrad informieren. Eine Wissensrallye führte zu einer Fotobox und zu Reaktionstests. Die Volks- und Raiffeisenbanken und die Donau-Iller-Bank unterstützten die Kampagne, die in diesem Jahr nur an drei Schulen am Land angeboten wird.

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