Sondernach / SWP  Uhr

Vollkommen zugewachsen war die Sondernacher Ach – aber dank der Ehrenamtlichen des Heimatvereins Eintracht Sondernach fließt das Gewässer jetzt wieder. Wie jedes Jahr haben sich die Vereinsmitglieder an die Arbeit gemacht, um die Ach freizulegen, berichtet Gerhard Müller vom Vorstandsteam. Zunächst mähten die Vereinsmitglieder mit Motorsensen die Böschungen ab. Ein Bagger und zwei Container standen dann am Samstagmorgen bereits um 7 Uhr bereit, ein dritter Container wurde noch angefordert. Etwa 15 Sondernacher kamen mit Sensen, Haken und Gabeln, um gemeinsam im Gewässer zu arbeiten.

„Körperkraft und Ausdauer“

Zunächst befestigten die Helfer das Gatter an der unteren Brücke. „Vom Wasser im Bach war kaum noch etwas zu sehen“, schreibt Müller über den Beginn der Arbeit. Die Brunnenkresse bedeckte mit ihren blühenden Stängeln die ganze Oberfläche, dazwischen lagen ganze Teppiche mit flutendem Hahnenfuß mit weißen Blüten. Das ganze Gewächs wurde abgemäht und von der Quelle im Bach bis zum Gatter geschwemmt. Das sei bei der großen und schweren Menge an Gewächs nicht ganz einfach gewesen, berichtet das Eintracht-Vorstandsmitglied.

Jeder Stein im flachen Bachbett sei ein Hindernis gewesen. Der Normalwasserstand der Ach liegt bei 12 bis 15 Zentimetern – vor dem Mähen war der Wasserstand aber um einiges höher, nämlich bei 50 Zentimetern. „Die ganze Aktion war Schwerstarbeit mit Körperkraft und Ausdauer, bei zum Glück nicht nur schwüler Sonnenhitze“, berichtet Müller.

Es floß viel Schweiß – aber natürlich gab es viele Getränke, ein stärkendes Frühvesper sowie Kaffee und Kuchen. Der Abschluss bildete dann ein gemeinsames Grillfest. „Jetzt fließt die Sondernacher Ach wieder klar und plätschert ihrer Mündung in der Schmiech zu“, schreibt der Heimatverein Eintracht nach der schweren Arbeitseinsatz zufrieden.

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