Kalkofen-Museum Heimatbund wirbt für sich

Untermarchtal / swp 07.06.2018

Nach drei Jahren Pause hat die Ortsgruppe Untermarchtal des Schwäbischen Heimatbunds das Kalkofen-Museum wieder für Besucher geöffnet. Und viele Gäste nutzten die Möglichkeit, sich den früheren Ablauf in der ehemaligen Kalkwerkanlage erklären zu lassen, die von 1922 bis zur Stilllegung 1939 in Betrieb war. Außer den obligatorischen Führungen in und um das Kalkofen-Museum wurden Vorführungen über das Trocken- und Nasslöschen des gebrannten Kalkes angeboten und fanden reges Interesse. Wolfgang Kurz, Vorsitzender der Ortsgruppe Untermarchtal, und der aus Stuttgart angereiste SHB-Geschäftsführer Dr. Bernd Langner warben in ihrer Begrüßung auch in eigener Sache: Der  Schwäbische Heimatbund brauche dringend neue Mitglieder, um seine Aufgaben bewältigen zu können.

Neben Mittagstisch, Kaffee und Kuchen und Musik mit dem Duo Moni & Hubbe gab es im Rahmen des Tags der offenen Tür auch eine Lesung von Simone Schulz aus Untermarchtal aus ihrem Buch „Der blühende Richtpfahl zu Marchtal“, in dem die Autorin  Alltag und Armut Mitte des 18. Jahrhunderts beschreibt. 

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