OB-Wahl Granheimer sprechen Glasfaser und Feuerwehr an

OB Alexander Baumann besucht Granheim.
OB Alexander Baumann besucht Granheim. © Foto: Stefan Bentele
Granheim / Stefan Bentele 08.09.2018

Wie er zu innerörtlichem Wohnen stehe und was die Stadt mit dem Haus neben der Seniorenbetreuung vorhabe, fragte Alfred Springer auf dem Dorfplatz in Granheim. OB-Kandidat Alexander Baumann hatte gestern seine „Dialog-Tour“ durch weitere Teilorte auf der Alb begonnen. Gut 20 Besucher waren gekommen, darunter Ortsvorsteher Franz Denzel und Ortschaftsräte.

Auf Springers Frage antwortete Baumann, dass im Ort fünf Bauplätze erschlossen werden, zwei Interessenten gebe es. „Angebot und Nachfrage passt hier.“ Bei dem Haus, nun im Eigentum der Stadt, stehen energetische Sanierungen an, um es später als Wohnhaus zu nutzen. Er habe gehört, dass das Haus zur Anschlussunterbringung dienen solle, sagte Andreas Rapp. „Auch das ist eine Wohnnutzung“, antwortete Baumann, doch wer dort einziehe, sei völlig offen. Mittlerweile kämen nicht mehr so viele Flüchtlinge wie vor wenigen Jahren.

Ventur Schöttle, einst Landtagsabgeordneter der CDU, bemängelte, dass die Ortsdurchfahrt saniert worden sei, ohne Leerrohre für Glasfaser einzuziehen. Baumann entgegnete, dass man das damals – die Freigabe erfolgte 2013 – noch nicht im Blick gehabt habe, die kommunale Seite eigentlich dafür nicht zuständig sei.

Ein Besucher monierte, dass es schwieriger werde, das Infozentrum Biospährengebiet in Dächingen am Sonntag ehrenamtlich zu besetzen. Ob die Stadt da nicht aushelfen könne. Baumann wiegelte ab, man könne das nicht mit bezahlten Stellen leisten. Auch der Standort für den künftigen Feuerwehrstützpunkt Granheim war Thema. Es kursierten Gerüchte, dieser sei auf dem Sportplatz geplant. „Das kann ich mir nicht vorstellen“, sagte Baumann. Die Standortfrage im Ort steht noch nicht fest.

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