Fest Göckelesfest lockt Besucher aus nah und fern

Allmendingen / Renate Emmenlauer 13.08.2018

Dass die Allmendinger Kleintierzüchter längst eine riesige Fangemeinde vorweisen können, wurde beim diesjährigen Göcklesfest wieder deutlich. Schon am frühen Samstagnachmittag trudelten die ersten Göckelegenießer ein. Mit dabei der Göckele-Stammtisch aus Belsen bei Mössingen. Vier junge Männer, die eigens mit dem Wohnwagen als Übernachtungsquartier angereist waren, um das Göckelesfest in vollen Zügen zu genießen. „Das war wieder ein richtiges Erlebnis“, sagte Bastian, der mit Dennis, Tim und Maxi eigens angereist war. Jeder von ihnen hatte schon am Samstagabend drei halbe Göckele verspeist.

Laut Bastian seien die leidenschaftlichen Hähnchenesser vor drei Jahren auf das Allmendinger Göckelesfest gestoßen. Seitdem streichen die vier den Termin vorab immer im Kalender an. „Diese Genüsse lassen wir uns nicht entgehen.“ Das Quartett bereite Göckele auch daheim zu, „aber dieses besondere Raucharoma der Göckele in Verbindung mit der tollen Würzmischung hier lässt sich einfach nicht nachmachen“, sagte Tim. Also werden die Jungs auch nächstes Jahr wieder zum Göckelesfest nach Allmendingen kommen.

Reihum Lob gab es auch von den anderen Besuchern. „Wer diese leckeren Göckele mal probiert hat, kommt nicht mehr davon los. Die machen richtig süchtig“, heißt es in einer fröhlichen Seniorenrunde, von denen auch jeder mehr als ein halbes Hähnchen verspeist hatte. Die Besucher standen für die Göckele geduldig an. Die 60 Helfer arbeiteten im Akkord. Gestern Nachmittag waren die riesigen Grills allesamt leer geräumt.

Wer kein Göckele mehr bekam, konnte sich andere Speisen einverleiben – zudem ließ ja auch das das Kuchenbüfett kein Wunsch offen. Wer meinte, das schöne Wetter hätte die Menschen gestern Nachmittag eher ins Schwimmbad gelockt, wurde beim Anblick des Trubels in der Gartenanlage des Allmendinger Kleinzuchttiervereins eines Besseren belehrt.

Erlös fließt in Sanierung

Dicht gedrängt saßen die Besucher auch am Samstagabend, den die „Kapelle Wahnsinn“ mit Musik, Gesang und flotten Sprüchen bereicherte. Die Stimmung war bombig. Und auch die große Tombola im Vereinsheim kam bestens an. Bei 2000 Losen winkten 1000 Preise.

Vereinschef Karl Knab war mehr als zufrieden. „Alles ist wie am Schnürchen gelaufen.“ Die Vereinsmitglieder seien klasse, alle hätten mitgeholfen. „Das war wieder ein tolles Gemeinschaftswerk.“

Was die Kleintierzüchter mit dem Erlös anstellen, darüber braucht Knab nicht lange nachzudenken. „Wir haben 60 000 Euro in die Sanierung unsers Vereinsheims und in die Erneuerung der Heizungsanlage investiert.“ Da müsse noch einiges an Geld in die Kasse, um das zu schultern.

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