Literatur Geschichten über Frauen in Oberschwaben

Prof. Peter Blickle berichtet in Ehingen über Maria Beig.
Prof. Peter Blickle berichtet in Ehingen über Maria Beig. © Foto: Michel Afflerbach
Ehingen / SWP 04.07.2018

Selbstbehauptung durch Literatur – Maria Beigs schreibendes Überleben. Dies ist das Thema von Vortrag und Lesung, die Professor Peter Blickle morgen, Donnerstag, 5. Juli, Beginn 20 Uhr, im Franziskanerkloster hält. Bei der Ehinger Volkshochschule startet damit der Literatursommer Baden-Württemberg.

Maria Beig, heißt es in der Ankündigung zur Lesung, wurde 1920 auf einem Bauernhof bei Meckenbeuren geboren. Die Hauswirtschafts- und Handarbeitslehrerin ging mit 57 Jahren  in den vorzeitigen Ruhestand, um Bücher zu schreiben. Ihre Erzählungen und Romane schildern vorwiegend das bäuerliche Leben in Oberschwaben. Maria Beig schreibt in einer sehr einfachen Sprache und ihre Personen sind meist einfache Menschen. Sie beschreibt keine gute, alte Zeit, sondern eine Zeit des Wandels, in der vornehmlich die Frauen viel erduldet und erlitten haben.

Peter Blickle ist Professor für deutsche Literatur und Gender und Women’s Studies an der Universität in Kalamazoo, USA. Er kommt aus Wilhelmsdorf und kennt die Autorin persönlich, die in Immenstaad am Bodensee lebt.

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