Altershalber ist Heinz Fiesel jetzt aus dem Aufsichtsrat der Genossenschaft für Wohnungsbau Oberland (GWO) ausgeschieden. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Ehingens Oberbürgermeister Alexander Baumann, hat seinen früheren Stadtbaumeister in der Vertreterversammlung am Donnerstag im Kulturhaus Schloss Großlaupheim verabschiedet.

Baumann, der seit März dieses Jahres an der Spitze des Aufsichtsrats steht, hat auch seinen Vorgänger Ralf Miller verabschiedet. Der Ehinger OB stellte sich, wie auch Otto Sälzle, zur Wiederwahl. Beide wurden in ihrem Amt einstimmig bestätigt.

Was Vorstandsvorsitzender Jörg Schenkluhn in seinem Bericht ausführlich behandelte, fasste Baumann zusammen: Der von der GWO geschaffene Wohnraum liege mit einem durchschnittlichen Mietpreis von 6,22 Euro je Quadratmeter etwa 30 Prozent unter den Durchschnittsmieten in der Region. Die GWO bestreite rund ein Viertel der Neubautätigkeiten im Gebiet zwischen Ulm, Laupheim, Ehingen und Biberach.

Finanziell sei die Genossenschaft gewappnet, um auf einen Bevölkerungszuwachs zu reagieren, der sich vor allem in Laupheim bemerkbar machen werde, wo man in den nächsten Jahren mit einem Zuwachs von zehn Prozent rechnen dürfe, sagte Schenkluhn. Die GWO könne zwar die bundesweite Lücke des Wohnraumbedarfes nicht schließen, doch sieht sie sich in der Region als  Anbieter für geförderten Wohnraum zu bezahlbaren Preisen und voller Einbindung der örtlichen Handwerksbetriebe.

Vorstand und Aufsichtsrat dankten ihren Mitarbeitern, die sich den Herausforderungen von Wohnraumbeschaffung und Verwirklichung stellten.