GEMEINDERAT UNTERMARCHTAL - KURZ BERICHTET

SWP 20.06.2014

Mängel an Straße

Besichtigt hat der Gemeinderat Untermarchtal die Baugebiete Steige III und Steige IV; im einen läuft der Endausbau, im anderen ist die Erschließung fast fertig. Von den 17 Bauplätzen in Steige IV sind nach Angaben von Bürgermeister Bernhard Ritzler schon vier fest vergeben und für zwei gibt es eine Reservierung. Für das Regenrückhaltebecken soll am Einlaufrohr noch ein Abdeckgitter angebracht werden und der angelegte Geländewall soll mit Humus abgedeckt werden. Im Gebiet Steige III ist der Gemeinderat mit den Teerarbeiten nicht ganz zufrieden; es gibt einige raue Stellen im Belag und die Abschlüsse sind unregelmäßig entlang der dortigen Begrenzungssteine ausgeführt. Die Gemeinde hat diese Mängel bereits der Firma mitgeteilt; es wird eine Nachkontrolle geben. Allerdings seien die Mängel nach derzeitigem Stand nicht so ausschlaggebend, dass dafür Kostenabzüge hätten vorgenommen werden können. Dennoch bleibt im Gremium eine Unzufriedenheit.

Generationenpark

Ritzler informierte den Rat über seine Eilentscheidung zur Vergabe von Wegebauarbeiten für den künftigen Generationenpark. Sie waren durch das Verbandsbauamt ausgeschrieben worden; der Bürgermeister erteilte den Auftrag an die Firma Hanna aus Stetten zum Angebotspreis von rund 22 300 Euro. Das teuerste Angebot hatte bei mehr als 52 000 Euro gelegen. Der Gemeinderat nahm zustimmend Kenntnis.

Tempo-30-Zone

In der Sitzung entschied der Gemeinderat einem Anwohnerantrag zu entsprechen und für die Halden- und Bergstraße in Untermarchtal eine Tempo-30-Zone einzurichten. Als Gründe für diese Entscheidung wurden genannt, dass die Halden- und die Bergstraße nicht mehr in die frühere Gemeindeverbindungsstraße münden und deshalb hier nur noch Anliegerverkehr stattfindet. Die topografischen Lage und auch der vorhandene Straßenverlauf lässt schnellere Geschwindigkeiten darüber hinaus kaum zu beziehungsweise ergibt sich keine Notwendigkeit, hier weiterhin die Geschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer zu belassen. Eine Geschwindigkeitsreduzierung führt darüber hinaus auch zu verminderter Lärmbelästigung der unmittelbaren Anwohner.

Unabhängig davon ist der Bereich Berg- und Haldenstraße kein reines Wohngebiet, sondern nach wie vor ein baurechtliches Mischgebiet.

17 Musikschüler

Derzeit besuchen aus Untermarchtal 17 Schüler die Jugendmusikschule, informierte Bürgermeister Ritzler unter bekanntgaben. Außerdem nannte er die Beträge für die zweiten Raten der Betriebskostenumlagen im laufenden Jahr: Untermarchtal bezahlt 1230 Euro für das interkommunale Gewerbegebiet, 15 087 Euro für die Bussenwasserversorgung und 12 900 Euro für den Abwasserzweckverband.

Im Anschluss an die öffentliche Sitzung des Gemeinderats erfolgte eine nichtöffentliche Beratung.