GEMEINDERAT ÖPFINGEN - KURZ BERICHTET

RE 30.01.2014

Fahrzeug für Kläranlage

Einstimmig hat der Öpfinger Gemeinderat den Kauf eines Neufahrzeuges für die Kläranlage beschlossen, wie von Bürgermeister Karl Lüddecke vorgeschlagen. Der "Dacia Doccer Express" kostet 13 000 Euro, Alternative wäre ein gebrauchter VW-Caddy-Kastenwagen gewesen, der zwischen 15 000 und 20 000 Euro kosten würde. Ein Elektrofahrzeug kam wegen des hohen Kaufpreises nicht in Frage. Das bisherige Fahrzeug ist 18 Jahre alt, müsste für rund 2000 Euro repariert werden, zudem steht im April die Tüv-Prüfung an, bei der mit weiteren Reparaturen zu rechnen sei.

Marx besucht Familien

Die Gemeinde beteiligt sich an der Initiative "Familienbesucher", die der Alb-Donau-Kreis für alle Neugeborenen ins Leben gerufen hat. Dabei werden die Eltern über Hilfen und Förderangebote informiert. Außerdem erhalten sie eine Babytasche mit Informationsmaterial, einem Badetuch mit Kapuze und fünf Müllbanderolen, weil ein Haushalt mit Baby auch mehr Müll hat. Als Familienbesucherin hat sich Gemeinderätin Waltraud Marx zur Verfügung gestellt.

133,50 Euro pro Bürger

Weil am15. Februar die Zinsfestschreibung für ein Gemeindedarlehen über 33 250 Euro ausläuft, hat der Gemeinderat beschlossen, das Darlehen außerordentlich über Eigenmittel komplett zu tilgen. Damit reduziere sich die Verschuldung weiter auf 133,50 Euro pro Einwohner.

Schnelles DSL kommt

Die Öpfinger Bürger können hoffen: Bis zu 50 MB schnell soll die Übertragungsrate fürs Internet werden. Die Telekom hat bereits neue Verteilerkästen installiert, in der Hölderlin-, in der Schul- und in der Hauptstraße. Die erforderlichen Leitungen sollen in den Gehwegen verlegt werden.

Biotonne wird 2015 Pflicht

Nach EU-Recht muss zum 1. Januar 2015 flächendeckend auch in Deutschland die Biotonne eingeführt werden. Das gilt auch für Öpfingen. Dass mit der Einführung auch die Abfallgebühren steigen, daran lässt Bürgermeister Karl Lüddecke keinen Zweifel.

Häckselplatz aufwerten

Auf Wunsch einiger Bürger griff Ratsmitglied Wolfgang Reitmayer erneut den desolaten Zustand des Häckselplatzes auf. Zwar sei der Weg jetzt geschottert, aber wohl nur minimal. Bei Regen sei der Boden so morastig, dass zu befürchten sei, mit dem Auto steckenzubleiben. Aus dem Gremium kam die Anregung, den Platz so umzugestalten, dass man mit dem Auto wieder vorwärts ausfahren kann. Bürgermeister Lüddecke versprach eine Lösung. Wenn allerdings ein neu geordneter und gut befestigter Platz gewünscht werde, müsse mit Kosten um die 10 000 Euro gerechnet werden.

Kein Selber-Ablesen

Ein Mitarbeiter der Gemeinde wird weiter jährlich die Wasseruhren ablesen. Zwar habe man auch die Selbstablesebriefe in Betracht gezogen, die andere Kommunen schon nutzen. Doch könne damit etwa ein Cent pro Kubik gespart werden. Das sei den höheren Verwaltungsaufwand nicht wert.