Weil Rechtenstein in diesem Jahr mit dem Ausbau der Breitbandversorgung, den Sicherungsmaßnahmen am Felsen und der Wasserversorgung vor drei großen Ausgaben steht, wird die Gemeinde voraussichtlich zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder ein neues Darlehen aufnehmen müssen. Das geht aus dem Bericht von Bürgermeisterin Romy Wurm über die Gemeinderatssitzung am Dienstag hervor.

Markus Mussotter, Geschäftsführer der VG Munderkingen, hatte in Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterin und dem Gremium den Haushaltsplan vorbereitet und trug jetzt die einzelnen Planansätze des Verwaltungs- und Vermögenshaushalts sowie der Finanzplanung vor. Insgesamt sei die Finanzlage stabil, es müssten keine Gebühren oder Steuern erhöht werden. Der Haushalt hat ein Gesamtvolumen von 1,05 Millionen Euro. Bei 80 000 Euro Zuführung zum Vermögenshaushalt und einer vorgesehenen Schuldentilgung von 12 000 Euro ergibt sich für 2019 eine Netto-Investitionsrate 68 000 Euro. Das reicht aber für die notwendigen Maßnahmen nicht; der Breitbandausbau verlangt nochmals 200 000 Euro, beim Wasser sind mindestens 65 000 Euro eingeplant und die Felsssicherung wird, über mehrere Jahre verteilt, rund 60 000 Euro kosten. So kommt es dazu, dass die Rücklagen der Gemeinde bis auf die Mindestreserve aufgebraucht werden und ein neues Darlehen über voraussichtlich 195 000 Euro aufgenommen wird. Trotz allem bleibe die Haushaltslage zufriedenstellend, sagt Romy Wurm. Der Gemeinderat hat den Haushaltsplan 2019 einstimmig beschlossen.

Weitere Hundetoilette

Nachdem Anfragen kamen, ob im Bereich der Wendeplatte eine weitere Hundetoilette aufgestellt werden kann, und sich im Papierkorb des Buswartehäusschen immer wieder Beutel mit Hundekot finden, hat der Gemeinderat beschlossen, dort eine weitere Hundetoilette aufzustellen.