Feste Gelungene Jubiläumsparty beim Mundinger Waldfest mit „XÄV“

Mundingen / Renate Emmenlauer 29.05.2017
Mit der Band „XäV“ hat der MV Mundingen bei seiner Jubiläumparty zum 50. Waldfest einen richtigen Schatz ausgegraben.

Es war ein Abend, der schöne Erinnerungen weckte, der die Gäste in musikalischen Sphären aus Rock, Pop und Schlagern der vergangenen vier Jahrzehnte schwelgen ließ und der die gute Gelegenheit bot, auch mal nach Herzenslust das Tanzbein zu schwingen. Die Rede ist von der Jubiläumsparty am Freitagabend mit der Band „Xäv“ beim 50. Waldfest des Musikvereins Mundingen. Und es war eine Erholung, anstelle von jungem Publikum in Dirndln und Lederhosen, die meist nonstop auf den Bänken stehen und dort bis zum Abwinken Party machen, mal Besucher zu sehen, die ganz entspannt an ihren Tischen sitzen, ein Schwätzchen in der Runde halten, Musik aus ihren wilden Jahren hören oder aber ein Tänzchen zu Ohrwürmern aus vergangenen Zeiten wagen. Mehrheitlich hatten die Partygänger das berühmte Schwabenalter schon erreicht.

Viele waren gekommen, um die musikalischen „Jungs“ von „Xäv“ hautnah zu erleben oder wiederzusehen. Denn die Vollblutmusiker hatten in den 1970ern und 1980ern einst als „Black Sunday“ Hallen und Festzelt gefüllt, auch in der Region, unter anderem auch beim Waldfest in Mundingen. „Die Band ist bei uns das letzte Mal vor 23 Jahren aufgetreten. Damals natürlich noch unter dem Namen Black Sunday“, erinnert sich Joachim Lang. Wie der Vorsitzende Festbetrieb beim MV Mundingen berichtet, wollte man dem Jubiläumszeltfest einen Touch Nostalgie verleihen. „Da bot sich die Band ideal an. Bei uns auf der Ehinger Alb war jeder Black-Sunday-Fan.“

Das Konzept ist aufgegangen. Die fünf Musiker der einst angesagten Band präsentierten sich bei ihrem Revival beim Mundinger Waldfest als „Xäv“ optisch zwar etwas in die Jahre gekommen, aber in puncto Power hatten sie keinen Deut eingebüßt. Mit jedem weiteren Musikstück trieben sie das Stimmungsbarometer weiter nach oben. Viele der Besucher waren angesichts der Musik voll des Lobes: „Das ist ein perfekter Abend. Hoffentlich kommen die nächstes Jahr wieder.“

Apropos Nostalgie aus den goldenen Zeiten: Dem Aufruf der Gastgeber, man könne auch mit D-Mark bezahlen, waren einige Besucher gefolgt. Die Kassenverwalter präsentierten stolz einige Scheine. Und auch ein Dutzend Fünf-Mark-Stücke und anderes Kleingeld der früheren bundesdeutschen Währung klimperten in der Kasse.

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