Ortschaftsrat Nasgenstadt: Geld für die Planung

Die Kapellenstraße in Nasgenstadt mit der Kapelle St. Wendelin: Dass die Stadt Geld gibt für Planung von Straßenbau und Kanalisation, freut den Ortschaftsrat.
Die Kapellenstraße in Nasgenstadt mit der Kapelle St. Wendelin: Dass die Stadt Geld gibt für Planung von Straßenbau und Kanalisation, freut den Ortschaftsrat. © Foto: Andreas Hacker
Ehingen / Andreas Hacker 13.01.2018
Nasgenstadt freut sich über 85.000 Euro im Haushalt der Stadt, mit denen der Ausbau der Kapellenstraße im alten Dorf vorangetrieben werden soll.

Es ist ein erster Schritt, freut sich Nasgenstadts Ortsvorsteherin Heike Heinrich. Insgesamt 85.000 Euro stehen im Haushalt der Stadt für das Jahr 2018 an Planungskosten für ein Vorhaben zur Verfügung, das die Nasgenstadter Ortschaftsräte seit langem immer wieder auf ihre Wunschliste schreiben: eine ausgebaute Kapellenstraße von der L 259 bis zum Fasanenweg, also eine neue Ortsdurchfahrt für das Zentrum des alten Dorfs von der Schule bis hinter die Kapelle St. Wendelin. Heinrich weiß, dass die zugesagten Planungskosten von 40.000 Euro für die Straße, 25.000 Euro für die Kanalisation und nochmals 20.000 Euro für einen Fußweg von der Kapellenstraße bis zum Zeilweg noch lange nicht bedeuten, dass im Kürze gebaut wird, aber es sei ein Einstieg. Und so hat sie die Zahlen auch im Ortschaftsrat erläutert, als es in dieser Woche um die verfügbaren Haushaltsmittel ging.

Für knapp 120.000 Euro geht in Nasgenstadt der Ausbau des Breitbandnetzes weiter. 50.000 Euro stehen zur Verfügung, um im Wohngebiet„Gollenäcker weitere Regenrillen zu sanieren. Auch die Sanierung im Rathausgebäude geht weiter; in diesem Jahr erhält die Mietwohnung eine neue Heizung. In der Alten Schule, dem Gemeinschaftshaus in Nasgenstadt, wird ein neuer Boden eingebaut, und für die Dachsanierung an der Kapelle St. Wendelin zahlt die Stadt einen Zuschuss von 6.000 Euro.  Die Ortsverwaltung erhält einen Beamer, und auch für den Kindergarten gibt es Neuanschaffungen, vom Laptop fürs Leitungsteam über die Gegensprechanlage bis zur Kinderklangliege. Und im Außenbereich entsteht eine Kletterwand.

Vom Liegenschaftsamt hat die Ortsverwaltung einen Auszug aus dem Kataster bekommen. Daraus geht hervor, dass der mit 1.591 Einwohnern größte Ehinger Teilort eine Fläche von genau 4.129.036 Quadratmetern umfasst.

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