Griesingen Gäste sehen Notwendigkeit eines Neubaus

Griesingen / FF 07.11.2014

Guten Mutes ist Griesingens Bürgermeister Oliver Klumpp, nachdem zwei Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen die Gemeinde am Donnerstag voriger Woche besucht haben. Die Referatsleiter Manfred Müller und Jürgen Diez sind für den Ausgleichstock zuständig, aus dem sich Griesingen Zuschüsse erhofft. Zum einen für den Bau des neuen Feuerwehrhauses, zum anderen für einen Bühnenanbau an der Mehrzweckhalle. Die Besucher hätten schon die Notwendigkeit eines Neubaus gesehen, als er und Gemeinderat Wolfgang Spada sie durchs bestehende Feuerwehrhaus im Rathaus geführt haben, sagte Klumpp, das sehr beengt sei. "Sie haben gesehen, dass die Feuerwehr-Kittel knapp einen Meter vom Auto entfernt hängen."

Auch die Mehrzweckhalle haben sich die Gäste angeschaut. Die Gemeinde wird einen erneuten Antrag - der erste war abgelehnt worden, weil der Bau erst im Jahr 2015 geplant war - an den Ausgleichstock stellen; er muss bis spätestens 15. Februar gestellt sein, der Bürgermeister will ihn noch vor Weihnachten einreichen. Ebenso beantragt Griesingen eine Fachförderung vom Feuerwehrverband. Läuft alles glatt und werden die Anträge im Juni positiv beschieden, soll im Sommer mit dem Abriss des alten Lagerhauses begonnen werden. Mitte 2016 könnte dann das neue Feuerwehrhaus fertig sein, sagte Klumpp. Es soll knapp eine Million Euro kosten, Griesingen hofft auf 500 000 Euro aus dem Ausgleichstock und 120 000 Euro aus der Feuerwehr-Fachförderung.