Nach einer langen Winterpause – fast fünf Monate dauerte diese – starten die Teams der Fußball-Kreisliga B2 in die Rückrunde. Der SSV Emerkingen geht unverändert in die zweite Saisonhälfte und will weiterhin auf einem der vorderen Plätze im Ranking bleiben. Nachdem die Mannschaft von Harald Hummel in der vergangenen Saison noch in der Relegation gescheitert war, gilt es in den verbleibenden Spielen die nötigen Punkte zu holen. Auf Rang zwei liegend hat der SSV noch zwei Begegnungen mehr als Spitzenreiter Sportfreunde Bussen zu bestreiten. Dadurch ist auch die Meisterschaft aus eigener Kraft noch möglich. Die starke Offensive soll eingesetzt werden, damit es wie zum Ende des vergangenen Jahres nach Plan läuft und die nötigen Siege geholt werden. Gegen das Spitzenteam der Kreisliga B1, SSV Ehingen-Süd II, setzte es zuletzt eine 3:5-Niederlage. Klarer Favorit ist der SSV in seiner Begegnung beim SV Uttenweiler II.

Erster Gradmesser für FC

In der Verfolgergruppe steht auch der FC Marchtal, der auf Rang fünf liegend eine sehr wechselhafte Hinrunde erlebte. Nach dem guten Start folgte die Ernüchterung und einige Spiele ohne Sieg. Zum Ende kam mit einer besseren Chancenverwertung auch der Erfolg zurück. Mit drei Siegen in Serie ging es zu einem ungünstigen Zeitpunkt in die Winterpause. Selbstvertrauen holte sich die Mannschaft um Trainer Goran Grgic noch in den letzten Tests. Mit 4:1 wurde der SV Herbertshofen besiegt und jeweils mit 5:4 endeten die Partien gegen die SG Dettingen und den SV Granheim. Mit der Partie beim Tabellendritten SV Unlingen wartet schon im kommenden Spiel der erste Gradmesser auf die Marchtaler.

Schwerer Abgang am Stehenbach

Der SV Unterstadion schielt noch auf den Relegationsplatz, der zum Aufstieg in die Kreisliga A berechtigt. Doch musste man am Stehenbach einen schweren Abgang hinnehmen: Torwart und Spielertrainer Matthias Grab wechselte zur TSG Ehingen. Seine Position übernahm nun Sascha Schlegel, der vom SV Attenweiler kam. Die Vorbereitung lief für den SVU nicht so zufriedenstellend. Gegen gleichklassige Gegner, wie den SV Amstetten und TSV Allmendingen gab es deutliche Niederlagen. Gegen Nachbar SC Lauterach reichte es zumindest zu einem 1:1-Remis. Am Sonntag geht es für den SVU zum FV Neufra II.

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