Vereine Für die Natur eingesetzt

Geehrte beim Nabu Rottenacker (von links): Fritz Walter, Ulrike Gebhard, Kerstin Sendel, Hans-Dieter Reihle, Catherine Metzger und Manfred Dripke.
Geehrte beim Nabu Rottenacker (von links): Fritz Walter, Ulrike Gebhard, Kerstin Sendel, Hans-Dieter Reihle, Catherine Metzger und Manfred Dripke. © Foto: NABU-Gruppe Rottenacker
Rottenacker / swp 16.01.2018
Die Nabu-Ortsgruppe Rottenacker hat in der Hauptversammlung auf vielfältige Aktivitäten zurückgeschaut.

Vorsitzender der Nabu-Ortsgruppe Rottenacker bleibt Hans-Dieter Reihle. Er wurde in der Hauptversammlung am Freitagabend einstimmig wiedergewählt, wie Reihle berichtet. Vakant bleibt im Verein der Posten des stellvertretenden Vorsitzenden, weil kein Kandidat gefunden werden konnte. Zur neuen Schriftführerin wurde Susanne Lehmann ebenso einstimmig gewählt. Sie löst Kerstin Sendel ab, die aus persönlichen Gründen nicht mehr angetreten war. Bestätigt wurden Kassierer Manfred Dripke und die Kassenprüferinnen Catherine Metzger und Ulrike Gebhardt.

Die Leiterin der Nabu-Bezirksgeschäftsstelle, Sabine Brandt, stellte sich und ihre Aufgabenbereiche vor und nahm die Ehrungen vor: Mit der bronzenen Ehrennadel des Nabu zeichnete sie Fritz Walter, Ulrike Gebhardt, Kerstin Sendel, Manfred Dribke und Hans-Dieter Reihle aus.

Lohner: Verein sehr rührig

Lobende Worte hatte Bürgermeister Karl Hauler parat, der die Entlastung des Vorstands leitete. Trotz kleiner Mannschaft sei der Nabu sehr rührig und beteilige sich aktiv am Gemeindeleben. Sein Dank galt dem Vorsitzenden Reihle, der die Gruppe seit zwei Jahren sehr gut leite. Reihle seinerseits dankte der Gemeinde für deren Unterstützung sowie allen Schaffern der Nabu-Gruppe.

Zuvor hatten die Mitglieder von Schriftführerin Kerstin Sendel einiges über die vielfältigen Aktivitäten des Vereins erfahren. Stets habe er sich aktiv für die Natur eingesetzt, sei es bei der Pflege der Obstbaumwiesen am Fischgrubenweg und am Schupfenberg. Trotz des Wintereinbruchs im Frühjahr sei die Apfelernte erstaunlich ertragreich gewesen.

Kappensitzung und Sommerfest

Auch bei gesellschaftlichen Ereignissen hatte sich der Nabu eingebracht. So drehte sich der  Beitrag zum Sommerferienprogramm um die Wildbienen, 14 Kinder erfuhren vieles, machten Spiele und bastelten ein Wildbienenhotel. Mit einer Erwachsenen- und einer Jugendmannschaft nahm der Verein am Vereineschießen im Schützenhaus teil. Gesellige Veranstaltungen wie die Kappensitzung am Glombigen Donnerstag oder das Sommerfest rundeten das Programm ab.

Die Einnahmen des Vereins lagen leicht über den Ausgaben, berichtete Kassierer Manfred Dripke. Bei der Mitgliederwerbung im Frühjahr unter Federführung des Landesverbands sind im Einzugsbereich des Vereins 57 neue Mitglieder geworben worden; zum Leidwesen des Vereins seien es bislang nur passive.

Bei der nächsten Kartonagen-Sammlung im März sollen Nistkästen zu einem geringen Unkostenbeitrag angeboten werden, so war eine Anregung aus der Versammlung.

Wildbienen nicht zu ersetzen

Faszinierend war der Vortrag am Ende der Versammlung von Dr. Paul Westrich aus Tübingen über Wildbienen. Diese seien unersetzlich für die Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen. So sei es umso wichtiger, sagte der Referent, Lebensräume für die Tiere zu schaffen und zu erhalten. Mehr als 20.000 Arten von Wildbienen gebe es weltweit, in Europa mehr als 2.000 und in Deutschland rund 570 Arten, sagte Westrich.

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