Viele Kinder fiebern dieser Tage intensiv auf den 1. April hin, viele Eltern stehen in den Startlöchern: Traditionell beginnt an diesem Stichtag die Anmeldung für die Kinder- und Jugendfreizeit „Muntlix“ der katholischen Kirchengemeinde Munderkingen, die seit Jahrzehnten immer in den ersten beiden Sommerferienwochen in Vorarlberg stattfindet. In diesem Jahr müssen sich die Familien allerdings noch ein wenig gedulden. Wie Sophia Brunner aus dem Organisationsteam erklärt, hätten die Leiter der Freizeit beschlossen, die Anmeldung auf den 1. Mai zu verschieben – „in der Hoffnung, dass bis dahin absehbar ist, wie es weitergeht“.

Denn durch die Corona-Pandemie sei derzeit nicht absehbar, ob Reisen nach Österreich im August wieder möglich sein werden – geschweige denn, ob an eine Freizeit mit 30 Kindern und Jugendlichen und 15 Betreuern überhaupt zu denken ist.

Jugendfreizeit: Vorbereitungen sind gestartet

An eine Absage wolle im Moment aber noch niemand denken, sagt Brunner. „Für unser Team sind die Vorbereitungen ganz normal gestartet.“ Das Motto der Freizeit stehe, das Programm sei derzeit in Planung: „Wir arbeiten so, als würde Muntlix auf jeden Fall stattfinden.“ Während das Motto zumindest vorerst geheim bleiben soll, kann Brunner immerhin folgendes verraten: Auch in diesem Jahr wird es rund um die Muntlix-Hütte in den österreichischen Bergen allerlei Spaß und Action geben. Unter den 15 Betreuern, die die Freizeit organisieren, sind heuer zwei neue Gesichter: Max Prill und Luis Stöhr, beide selbst langjährige Muntlix-Teilnehmer.

Die erste Muntlix-Woche für Kinder von acht bis elf Jahren geht von Samstag, den 1. bis Samstag, den 8. August, die zweite Woche für Jugendliche von 12 bis 15 Jahren vom 8. bis zum 15. August. Pro Woche sind 30 Plätze zu vergeben. „Erfahrungsgemäß sind wir schnell ausgebucht“, sagt Brunner. Oft gebe es eine Warteliste. Wer dabei sein will, sollte am 1. Mai schnell sein.