Verband Frauenbund Allmendingen feiert 100 Jahre

Dem Festgottesdienst zum 100-jährigen Bestehen des Frauenbunds folgte ein Empfang im Pfarrer-Sailer-Haus.
Dem Festgottesdienst zum 100-jährigen Bestehen des Frauenbunds folgte ein Empfang im Pfarrer-Sailer-Haus. © Foto: Emmenlauer
Allmendingen / RENATE EMMENLAUER 08.10.2018

Der Festgottesdienst in der örtlichen Pfarrkirche und ein Empfang im Pfarrer-Sailer-Haus bildeten den Höhepunkt anlässlich „100 Jahre Frauenbund Allmendingen“. Mehr als anderthalb Stunden dauerte gestern Vormittag der Festgottesdienst in der voll besetzten Allmendinger Pfarrkirche. Der Kirchchor und ein Saxophonensemble setzten dabei den feinen musikalischen Rahmen. Mitglieder des Frauenbunds lasen die Fürbitten.

„Alle Ehre gemacht“

Pfarrer Jochen Wittschorek griff in seiner Predigt die Partnerschaft von Mann und Frau auf. Zudem nannte es der Geistliche einen unschätzbaren Wert, dass der Allmendinger Frauenbund Anfang der 1970er Jahre wiederbelebt wurde. Die Diözesanvorsitzende Karin Walter erläuterte ausführlich die Grundsätze des Katholischen Frauenbunds und ging auf seine vielfältige Arbeit,  bis hin zur Themensetzung in der Bundes- und Europapolitik sowie der weltweiten Vernetzung der Frauen, ein. Deutlich machte sie auch, wofür der Frauenbund außer dem geselligen Miteinander noch steht.

Gleichzeitig zum Gottesdienst fand im Pfarrer-Sailer-Haus die Kinderkirche statt. Ein fleißiges Frauenteam hatte dort überdies noch ein Büfett für den Empfang nach dem Gottesdienst zubereitet . Veronika Balzer sagte: „Dieser Festgottesdienst heute hat uns alle Ehre gemacht. Unser Pfarrer hat das Gesamtpaket aus Liturgie und Festlichkeit zu Recht als Sechser im Lotto bezeichnet.“

Die Vorsitzende des Allmendinger Frauenbunds und gleichzeitig Bezirksvorsitzende sieht die Arbeit des Verbands darin, das Leben in der Gemeinde mitzugestalten. Sie will dem Frauenbund ein Gesicht geben und die Türen für alle Frauen offen halten. Als Geste der Dankbarkeit für die treuen Mitglieder erhielten alle langjährigen und engagierten Frauen Rosen. Beim Umtrunk mit Sekt und Häppchen gab es noch viel zu erzählen, auch Anekdoten aus der wechselvollen Geschichte des Allmendinger Frauenbunds. Vertreten waren auch einige verantwortliche Frauen benachbarter Zweigvereine, die oft neben Glückwünschen auch Präsente dabei hatten.

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