"Frauen leben länger. Fragt sich nur wovon" war das Thema eines Vortrags von Karin Lenz, den die Volksbank organisiert hatte. Überwiegend Mitarbeiterinnen der Bank ließen sich von Lenz erläutern, welche finanziellen Einschnitte mit Beginn des Rentenalters auf sie zukommen. Denn wer heute ein Einkommen von 2000 Euro habe, könne mit einer Rente von 1000 Euro rechnen, prognostizierte die Referentin.

Eine Frau muss also nach dem Arbeitsleben Abstriche machen, wusste die Versicherungsexpertin, die ein ziemlich einseitiges Rollenbild zeichnete. Männer verdienten das Geld, legten das Geld auch an und stünden als Rentner besser da. Die Frauen sollten nachfragen, "welche Altersvorsorgeverträge auf sie oder ihren Mann abgeschlossen sind", riet Karin Lenz. Frauen seien besonders durch ihre Kinderpausen uneinholbar die Benachteiligten. "Was Väter in der Arbeitsbiografie leisten, holen Frauen nach einer Babypause nicht mehr auf", meinte Karin Lenz. Es gelte, mit verschiedenen Verträgen und Förderungen wie Riester oder Rürup vorzusorgen, schloss die Referentin ihren Vortrag. "Und zwar je früher, desto besser".

Damit die etwa 100 Zuhörerinnen nicht in düsteren Zukunftsperspektiven stecken bleiben, lockerte eine Modenschau den Abend auf. Models vom Modepark Röther zeigten aktuelle Sommermode wie den Marine-Look und auch festliche Mode wie das kleine Schwarze.