Freizeit Fischereiverein feiert Seenachtsfest

Andreas Schmid, Vorsitzender des Fischereivereins Rottenacker (Mitte), freute sich, dass die Böllerschützen aus Berg das Fischerfest mit Salven eröffneten. Auf das übliche Feuerwerk hatte der Verein wegen der aktuellen Trockenheit verzichtet.
Andreas Schmid, Vorsitzender des Fischereivereins Rottenacker (Mitte), freute sich, dass die Böllerschützen aus Berg das Fischerfest mit Salven eröffneten. Auf das übliche Feuerwerk hatte der Verein wegen der aktuellen Trockenheit verzichtet. © Foto: Maria Bloching
Rottenacker / MARIA BLOCHING 13.08.2018

Wegen schlechter Wetterprognosen war das Rottenacker Fischerfest im Juni abgesagt worden, nun wurde es bei perfekten Bedingungen nachgeholt. Allerdings musste sich der Fischereiverein mit seinem Programm der herrschenden Trockenheit anpassen. „Normalerweise gibt es immer am Samstagabend ein Feuerwerk. Darauf mussten wir in diesem Jahr verzichten“, gab Vereinsvorsitzender Andreas Schmid Auskunft.

Doch die Verantwortlichen hatten sich zum Festauftakt eine gute Alternative einfallen lassen: Die Böllerschützen des Schützenvereins Berg eröffneten mit knallenden Salven aus ihren Hand- und Schaftböllern direkt am Ufer des Weidacher Sees das Seenachtsfest. Zahlreiche Vertreter der Feuerwehr waren vor Ort und hätten bei möglichen Brandgefahren schnell eingreifen können.

Bunte Lichter tauchten bei beginnender Dunkelheit den Platz bei der Fischerhütte in festlichen Glanz, allerdings blieben doch einige Plätze an diesem kühlen Samstagabend leer. Nicht so am Sonntag: Bei bestem Sommerwetter fanden viele Gäste – darunter auch zahlreiche Radfahrer und Wanderer – den Weg zu diesem idyllischen Veranstaltungsort. Sie alle wollten es sich mit geräucherten Forellen gutgehen lassen. Rund 300 Stück waren  am Samstagmorgen von den Mitgliedern des Fischereivereins gefangen, eingesalzen und abgehängt worden. Am Sonntagmorgen kamen sie dann in den Rauch, bevor sie frisch und duftend den Gästen mit Kartoffelsalat serviert werden konnten. „Diese Fischspezialität ist der Renner und bei unseren Besuchern sehr beliebt“, sagte Schmid. Wer nicht zu den Fischgourmets zählte, konnte sich einen Erbseneintopf nach Bundeswehrart schmecken lassen.

190 Mitglieder gehören dem Fischereiverein derzeit an, viele von ihnen hatten gestern alle Hände voll zu tun, um die Besucher aufs Beste zu verköstigen. Direkt am See ließ es sich gemütlich sitzen, den Sommer, das leckere Essen und die Geselligkeit genießen. „Es war gut, dass wir unser Fest verschoben haben“, sagte Andreas Schmid.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel