Zwei Reinigungsmittel, die in eine verstopfte Toilette im Untergeschoss des Klinikums Ehingen gekippt wurden, haben am Dienstag einen Feuerwehreinsatz ausgelöst und den Betrieb im Krankenhaus vorübergehend eingeschränkt.

Die Leitstelle Ulm meldete um 16.14 Uhr ausgelaufene Reinigungsmittel, woraufhin 50 Feuerwehrleute aus Ehingen und Rißtissen in Richtung des Krankenhauses ausrückten, darunter acht Atemschutzträger. Auch die Feuerwehr aus Blaubeuren und ein Gefahrgutfahrzeug rückten an. Die Klinik durfte nicht betreten werden, sämtliche Eingänge wurden von den Einsatzkräften, darunter auch zwei Polizeistreifen und mehrere Rettungswagen, überwacht.

Dämpfe breiteten sich im Klinikum aus

Gegen 17.15 Uhr informierten Kreisbrandmeister Ralf Ziegler und Oliver Burget, Gesamtkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ehingen, vor Ort darüber, dass die Situation unter Kontrolle sei. Beide gaben Entwarnung. Verletzte gab es ihren Angaben – und entgegen einer ersten Meldung – zufolge keine, dennoch musste das Krankenhaus zu diesem Zeitpunkt vorübergehend geschlossen bleiben.

Wie Caroline Christian, stellvertretende Pressesprecherin des Alb-Donau-Klinikums, sagte, hatten sich aus der Mischung der Reinigungsmittel Dämpfe gebildet, die sich im Gebäude ausbreiteten. Alle Patientenzimmer wurden geschlossen, ebenso die Rauchschutztüren, um eine weitere Ausbreitung der Dämpfe zu vermeiden. Anschließend habe man alle betroffenen Bereiche durchgelüftet. Unterstützt habe bei dem Luftaustausch auch die Abluftanlage.

Luftbelastung wird gemessen

Um die Konzentration dieser Dämpfe in der Luft zu messen, nutzten die Feuerwehrleute Prüfröhrchen. Nach den Worten von Caroline Christian nahm die Belastung in der Luft aber zügig ab.

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