Die Feuerwehr Munderkingen hat am frühen Mittwochabend die Wörthinsel evakuiert und neun Menschen, die sich auf der Insel befanden, einen sicheren Übergang über die provisorische Furt ermöglicht. Verletzt wurde niemand. Grund für den Einsatz war der steigende Pegel der Donau, was dazu führte, dass die Furt überspült wurde und eine sichere Überquerung nicht gewährleistet war. Bauhofleiter Kurt Fues hatte gegen 16.30 Uhr routinemäßig den Übergang kontrolliert und konnte die Furt zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr queren, weshalb er daraufhin die Feuerwehr alarmierte.

19 Feuerwehrleute rückte mit drei Fahrzeugen an, sicherten einen Kameraden, der die Donau an der Stelle überquerte und ein Sicherungsseil befestigte. Anschließend suchten die Feuerwehrleute die Liegewiese und die Gartenanlagen auf der Insel zwei Mal ab und forderten alle Besucher zum Gehen auf. „Die Stimmung war Teils Teils“, sagte Feuerwehrmann Tobias Huber über die Reaktionen der Wörthinsel-Besucher. Wäre der Fallstock am Wehr aufgegangen, hätte das Wasser die Furt vollends weggeschwemmt, ergänzte Huber. Deshalb  hatte die Feuerwehr sichergestellt, dass der Fallstock in seiner Position blieb. Gegen 17.30 Uhr hatte der letzte Besuche die Furt mit Hilfe der Feuerwehr sicher überquert.

Steg wurde von Treibholz beschädigt

Bereits Ende Mai war die Furt überspült worden, auch damals führte die Donau wegen des Regens mehr Wasser. „Wir hoffen jetzt, dass der Sommer kommt“, sagte Fues. Sobald ein Bagger organisiert werden kann, soll die Furt wieder repariert werden. Fues schätzt, dass es dafür zwei Stunden braucht.

Eigentlich gibt es an anderer Stelle einen Steg auf die Insel. Der jedoch war Mitte März von Treibholz derart beschädigt worden, dass die Stadt den Übergang sperren und später die Furt anlegen ließ. Der Steg selbst soll im Sommer repariert werden.

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