Brand Feuer im Schweinestall schnell gelöscht

Die Feuerwehr rückte an, doch der Landwirt hatte den Brand schon selbst gelöscht.
Die Feuerwehr rückte an, doch der Landwirt hatte den Brand schon selbst gelöscht. © Foto: Emmenlauer
Öpfingen / Renate Emmenlauer 11.08.2018

Aus noch ungeklärter Ursache ist es gestern Nachmittag zu einem Brand in einem landwirtschaftlichen Gebäude an der Ehinger Straße in Öpfingen gekommen. Der Inhaber, der selbst 21 Jahre aktiver Feuerwehrmann bei der Öpfinger Wehr war, hatte den Brand in einem seiner Ställe entdeckt, in dem rund 20 Schweine untergebracht waren.

Der Landwirt hatte geistesgegenwärtig sofort angefangen zu löschen. Parallel wurde die Feuerwehr Öpfingen kurz vor 15 Uhr über die Leitstelle in Ulm über den „Brand in einem Schweinestall“ informiert und rückte mit 15 Einsatzkräften aus. Auch der Ehinger Stadtbrandmeister Oliver Burget und zwei Fahrzeuge vom Rettungsdienst des DRK, ein Notarzt und die Polizei Ehingen waren vor Ort. Zudem war der Öpfinger Hauptamtleiter Axel Prosser in Vertretung von Bürgermeister Andreas Braun, der im Urlaub ist, am Brandort, um sich zu informieren.

„Es war Glück im Unglück, dass der Landwirt den Brand schnell entdeckt hat“, sagte der Öpfinger Kommandant Stefan Munding vor Ort. Die Feuerwehr musste nicht löschen, war jedoch vorsorglich mit dem Löschfahrzeug und sämtlichen Gerätschaften am Einsatzort. Weder Menschen noch Tiere wurden verletzt.

Technischer Defekt vermutet

Die Polizei vermutet derzeit einen technischen Defekt an einer Leuchtstoffröhre als Auslöser des Feueralarms. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der dabei entstandene Sachschaden auf 1500 Euro.

Während des Einsatzes wurde Oliver Burget benachrichtigt, dass die Ehinger Feuerwehr gerade zu einem Vollalarm nach Westerheim auf der Alb wegen eines Gasaustritts ausrücken musste. Die Feuerwehren in und um um Ehingen herum kämen derzeit nicht zur Ruhe. Wobei ungeachtet der Urlaubszeit eine sehr gute Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte bestehe.

Auch Kommandant Stefan Munding aus Öpfingen kann auf eine solide Mannschaftszahl zurückgreifen. Viele Kameraden hätten zwar Urlaub in ihren Betrieben genommen, seien aber nicht weggefahren. „Aber wir sind jetzt halt auch am Limit. Das ist der siebte Einsatz in den vergangenen zwei Wochen.“ Eigentlich sei der August immer der ruhigste Monat, in dem auch keine Übungen abgehalten werden. Irgendwann müssten die Feuerwehrleute ja mal durchschnaufen können.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel