Ehingen hat einen, die Städte Ulm und Stuttgart sowieso. Dass aber auch eine Gemeinde wie das kleine Rechtenstein mit seinen gerade einmal 300 Einwohnern mit einem eigenen Account auf Facebook und Instagram vertreten ist, kann durchaus als Besonderheit gewertet werden.

Herrliche Naturaufnahmen und Ortsansichten

Seit Mitte Februar ist die Facebookseite „Rechtenstein“ online, bereits jetzt haben 145 Nutzer „gefällt mir“ geklickt – Tendenz stetig steigend. Auch auf Instagram ist die Gemeinde vertreten und zeigt unter dem Namen „gemeinderechtenstein“ in bester Social-Media­-Manier herrliche Natur­aufnahmen und Ansichten des Orts mit strahlend blauem Himmel. Die „Hashtag“ genannten Schlagworte, die die Beiträge begleiten, lauten unter anderem #visitrechtenstein und #meinLändle, aber auch #wan­derlust, #heimat, #visitbawue und #donauradwanderweg.

Bürgermeisterin Romy Wurm begrüßte die Idee

„Es ist ein Versuch“, sagt Bürgermeisterin Romy Wurm. Der Rechtensteiner Thomas G. Buske, der äußerst aktiv in den sozialen Medien sei, sei mit der Idee auf sie zugekommen, Rechtenstein auf Facebook und Instagram zu präsentieren. Er betreue nun beide Seiten ehrenamtlich. „Die Leute nutzen die sozialen Medien sehr gerne“, sagt Wurm, die sofort offen für die Idee war. „Es ist gut, wenn sie dort auch etwas über uns finden.“ In der nächsten Gemeinderatssitzung will die Bürgermeisterin die neueste Form der kommunalen Öffentlichkeitsarbeit den Räten vorstellen.

Der Macher ist in den sozialen Medien kein Unbekannter

Thomas G. Buske ist gebürtiger Munderkinger. 2017 kam er nach mehreren Jahren im Ruhrgebiet zurück in die Region, lebt seither in Rechtenstein. In den sozialen Medien ist er kein Unbekannter – er betreibt unter anderem die drei Facebook-Gruppen „Freunde von Munderkingen“, „Freunde von Rechtenstein“ sowie „Freunde von Obermarchtal“.

Das Ziel: Menschen für Rechtenstein begeistern

„Ich fotografiere und schreibe sehr gerne“, sagt Buske. Aus diesem Grund habe er bereits einige Zeit mit dem Gedanken gespielt, eine eigene Seite für Rechtenstein einzurichten. Als Wurm ihm grünes Licht gab, machte er sich sofort an die Arbeit. „Mein Ziel ist es, Rechtenstein hervorzuheben“, sagt Buske. „Ich habe hunderte, wenn nicht tausende schöne Fotos.“ Mit ihnen möchte er Menschen für Rechtenstein begeistern. „Es ist eine wirklich tolle Gegend“, ist er überzeugt. Neben schönen Aufnahmen soll es auch Infos geben – etwa zu Veranstaltungen, Wanderzielen und der Erreichbarkeit mit der Bahn.

145


Gefällt mir-Angaben konnte die Facebook-Seite „Rechtenstein“ bereits in den ersten zwei Wochen für sich verbuchen. Sie zeigt Bilder und
Videos aus dem Ort.