Tiere Es gibt immer weniger Amphibien

Provisorischer Krötenschutzzaun bei Rißtissen.
Provisorischer Krötenschutzzaun bei Rißtissen. © Foto: Archiv/Rainer Schäffold
Rißtissen / ff 06.06.2018

Es gibt immer weniger Frösche, Kröten oder Molche. Dies hat der Nabu Rißtissen festgestellt, wie dessen Vorsitzender Gerold Schick berichtet. Der Rückgang sei keine spezielle Entwicklung nur für dieses Jahr, sagte Schick. „Es gibt einfach weniger“. Er schätzt, dass im Vergleich zu vor 20 Jahren nur noch etwa zehn Prozent an Amphibien lebten. Andernorts berichten Fachleute, dass die Zahl der Amphibien dieses Jahr besonders niedrig sei und schreiben dies der Kälte um Ostern und der Trockenheit danach zu. „Daran liegt’s mit Sicherheit auch“, sagt Schick – aber nicht nur.

Der Nabu Rißtissen hat Erfahrung mit den Kröten und den Fröschen: Jedes Jahr zu Beginn des Frühjahrs stellt er entlang der Straße nach  Untersulmetingen Krötenzäune auf, um so den Tieren auf ihrer Laichwanderung einen möglichst sicheren Übergang über die Straße zu ermöglichen. Die Amphibien landen dann in Eimern, die die Nabu-Mitglieder jeden Tag leeren, sprich die Kröten auf der anderen Straßenseite wieder aussetzen.

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