Heufelden Es brennt im ersten Stock des Hauses

Die Atemschutztrupp der Feuerwehr Heufelden beim Einsatz.
Die Atemschutztrupp der Feuerwehr Heufelden beim Einsatz. © Foto: Joachim Schultheiß
Heufelden / JOACHIM SCHULTHEISS 27.10.2015
Im Rahmen ihrer Jahreshauptübung hat die Freiwillige Feuerwehr Heufelden am Samstag erfolgreich das Löschen eines Zimmerbrands geprobt.

Im Oktober ist Hochsaison für die Hauptübungen der Feuerwehren in der Region. In Heufelden war die Übung am Samstagnachmittag. Übungsort war das leerstehende Anwesen Kupferer am Hochsträß 37. Abteilungskommandant Manfred Auberer hatte seiner Truppe das Szenario eines Wohnungsbrands im ersten Stock des Wohngebäudes vorgegeben.

Beobachter der Stützpunktfeuerwehr Ehingen war der stellvertretende Stadtbrandmeister Daniel Jauer. Um 14.15 Uhr heulten die Sirenen, nach kurzer Zeit traf die erste Gruppe Feuerwehrleute mit ihrem Mannschaftstransportwagen (MTW) am angenommenen Brandort ein. Wer keinen Platz darin gefunden hatte, musste zu Fuß oder mit dem eigenen Auto zum Einsatzort kommen. Vier Mann luden sofort die Tragkraftspritze aus dem Anhänger des MTW. Vom Hydranten vor dem Schulhaus aus wurde eine Schlauchleitung zum Brandort gelegt. Zwar gibt es in Heufelden auch einen Löschteich, wie zu erfahren war, aber für den angenommen Brand war der Wasserdruck, der aus dem Hydranten aufgebaut werden konnte, völlig ausreichend.

In der Zwischenzeit hatte ein Gruppenführer nach einer ersten Erkundung festgestellt, dass sich keine Personen im Haus befanden. Daher drang der Atemschutztrupp zum Brandherd im ersten Stock vor, dies erfolgte zu besonders realistischen Bedingungen.

Normalerweise wird trocken geübt. Bei dem leerstehenden Gebäude konnte sich der Trupp aber mit einem wasserführenden Schlauch vorkämpfen, da ein eventueller Wasserschaden hier keine Rolle spielte. Um eine zweite Rückzugsmöglichkeit für die Löschmannschaft zu schaffen, hatte die Anleiterbereitschaft eine Leiter an ein Fenster im oberen Stock gestellt.

Bei der Übung zeigte sich, dass Heufelden unter der Leitung von Manfred Auberer über eine einsatzfähige Feuerwehrabteilung verfügt, bei der jeder Handgriff sitzt.