Berufe Erste Ausbildungsmesse in Schelklingen

Ausbildungsmesse: Schulleiter Jürgen Haas, Schulamtsdirektorin Petra Schoch und Bürgermeister Ulrich Ruckh mit Mitarbeitern am Stand der Stadt Schelklingen.
Ausbildungsmesse: Schulleiter Jürgen Haas, Schulamtsdirektorin Petra Schoch und Bürgermeister Ulrich Ruckh mit Mitarbeitern am Stand der Stadt Schelklingen. © Foto: Emmenlauer
Schelklingen / Renate Emmenlauer 15.07.2018
Die erste Ausbildungsmesse in Schelklingen war ein Erfolg. Mehr als 30 Firmen, Betriebe, Behörden und Institutionen füllten das Foyer der Heinrich-Kaim-Schule.

Das Ambiente passte bei der ersten Ausbildungsmesse in Schelklingen. „Was bietet sich für so ein Forum zur Ausbildung junger Menschen besser an als die Schule selbst“, sagte Michael Strobl. Der Vorsitzende des Schelklinger Gewerbevereins war selbst mit drei seiner Firmen der Strobl-Unternehmensgruppe vor Ort. „Das ist eine optimale Gelegenheit, sich als Betrieb zu präsentieren und für Ausbildungsplätze zu werben“, sagte er. Lob zollte Strobl den Organisatoren, Schulleiter Jürgen Haas und Rampf-Ausbildungsleiter Thomas Gaßmann, Walter Leichtle vom Handels- und Gewerbeverein Allmendingen und nicht zuletzt auch seiner Frau Gertrud. „Das Team hat eine super Arbeit geleistet“, lobte Strobl.

Ruckh: „Traut euch“

Das befand auch Schelklingens Bürgermeister Ulrich Ruckh, der die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen hatte. „Es ist ein Novum, wenn sich zwei Gewerbevereine und eine Schule mit Unterstützung der IHK zusammentun, um solch eine breit gefächerte Bildungsmesse auf die Beine zu stellen.“ Auch die Stadt Schelklingen sei als Ausbildungsbetrieb präsent. Die potenziellen Berufseinsteiger seien die Hauptpersonen der Veranstaltung, sagte er: „Ob ihr erst mal ein Praktikum oder aber einen Ausbildungsplatz sucht. Traut euch, werbt für euch.“

Begeistert über die erfolgreiche Premiere zeigte sich Petra Schoch. Die Schulamtsdirektorin hatte ihre Ansprache in Reime  gefasst und lobte die Initiatoren,  wie auch Organisatoren: „Heute geben Sie mit der Ausbildungsmesse richtig Gas. Diese ist für alle ein Gewinn. Es wird über Ausbildungsberufe informiert, um allen die individuelle Ausbildungsspur aufzuzeigen, damit später niemand bei der Arbeit die Lust verliert. Raus aus der Schule, rein in den Arbeitsmarkt. Wir haben für den Weg in die Zukunft keine Zeit mehr zu verlieren.“

Schulleiter Jürgen Haas lobte die spontanen Zusagen der Firmen und Organisationen für die erste Schelklinger Bildungsmesse. Unter anderem hatten Rampf Formen, Schwenk Zement und Heidelberger Cement als feste Bildungspartner der Gemeinschaftsschule Schelklingen/Allmendingen zugesagt. „Das ist eine Win-Win-Aktion. Wir als Schule profitieren, ebenso die Betriebe. Im Mittelpunkt steht heute für die Aussteller, ihre Berufe vorzustellen, und für die jungen Menschen, Kontakte mit den Firmen zu knüpfen. Sie sollen für einen Praktikums oder einen Ausbildungsplatz die Betriebe ein Stück weit kennen lernen und damit vielleicht einen ersten Schritt in Ihre berufliche Zukunft zu machen“, betonte der Schulleiter.

Viele in Begleitung der Eltern

Informieren – das war für die  Verantwortlichen der Firmen und ihre Azubis sowie für die angehenden Berufseinsteiger angesagt! Berufseinsteiger oder jene, die sich beruflich neu orientieren möchten, konnten bei den Ausstellern direkt über die angebotenen Ausbildungsberufe etwas erfahren. Sie erhielten zudem erste Eindrücke und Einblicke. Viele der Jugendlichen waren in Begleitung ihrer Eltern, was Schuleiter Jürgen Haas sehr schätzte. „Die berufliche Zukunft ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben. Und wer kennt die jungen Leute besser als deren Eltern.“ Ein positiver Nebeneffekt der ersten Ausbildungsmesse in Schelklingen war, dass auch die Aussteller miteinander ins Gespräch kam. Zudem, was Jürgen Haas für sehr gut befand, konnte die Gemeinschaftsschule mit den Betrieben Kontakte knüpfen, auch im Hinblick auf weitere Bildungspartnerschaften.

Nächstes Jahr Fortsetzung

Es war eine erfolgreiche Premiere, die Veranstaltung soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Interessant waren auch die alle halbe Stunde stattfindenden  Fachvorträge. Die Bewirtung der Besucher hatte das St.-Konradihaus übernommen, das auch als Aussteller mit dabei war.

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