Die Entwicklung des Ehinger Weltladens war eines der Hauptthemen in der Hauptversammlung des Arbeitskreises „Eine Welt“ Ehingen in der Ehinger „Rose“. Anwesend waren vor allem die Mitarbeiterinnen des Weltladens und einige wenigen weitere Mitglieder, berichtet Vorsitzender Wolfgang Sigloch.

Da es im vergangenen Jahr turnusgemäß keine Faire Woche gegeben hatte, standen die Entwicklung des Weltladens und der Bericht über die vom Verein unterstützten Projekte im Mittelpunkt. Um nicht nur von Nachhaltigkeit zu reden, sondern sie auch selbst zu praktizieren, habe der Verein die energetische Sanierung des Schaufensters im Weltladen aus eigenen Mitteln mitfinanziert und so auch zur optischen Aufwertung seinen Beitrag geleistet.

Umsatz von 78.000 Euro

Mit Beifall hat die Versammlung zur Kenntnis genommen, dass sich der Umsatz des Weltladens noch einmal erhöht und mit 78.000 Euro eine Höhe erreicht hat, die nahe an der Obergrenze dessen liege, was durch den unermüdlichen Einsatz all der Ehrenamtlichen erreicht werden kann, berichtet Sigloch. Denn diese sorgten Tag für Tag dafür, dass Angebot und Nachfrage im Einklang sind, fair produzierte Waren bestellt und fair gehandelt im Laden verkauft werden.

Den Kassenbericht hatte Hildegard Schaupp erstellt, die Kassenprüferinnen Hedwig Walz und Sonja Kalteisen hatten keine Einwände. Hans Aierstock leitete die Entlastung des Vorstands und dankte ihm für die Arbeit.

Vorstand des Weltladens bestätigt

Ausführlich wurde über die Verwendung der Mittel des Arbeitskreises gesprochen. Haile Anday berichtete über das Weki-Projekt, das aufgrund der kritischen politischen Lage in Eritrea im Augenblick ruhen müsse. Die Spendengelder blieben unangetastet, bis sich bessere Perspektiven vor Ort ergeben. Haile Anday, der im Herbst 2018 für vier Wochen vor Ort war, bestätigte, dass bereits transferierte Beträge auf einem Konto unangetastet in Eritrea liegen. Die Versammlung beschloss, der Familie Anday Gelder zu genehmigen, um die nichteinfache Kommunikation mit den Projektbeteiligten regelmäßig zu ermöglichen. Der Verein sehe sich als Treuhänder der Gelder und Pate des Projekts. Haile Anday bedankte sich für das Vertrauen.

Vorsitzender Wolfgang Sigloch, der schon 2018 für dieses Jahr seinen Rückzug aus Altersgründen angekündigt hatte, stellte sich nochmals für zwei Jahre zur Verfügung, nachdem sich niemand für den Vorsitz gefunden hatte. Der gesamte Vorstand wurde en bloc ohne Aussprache einstimmig wiedergewählt.

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