Gemeinderat Emerkingen Elternbeiträge sollen steigen

swp 04.04.2018

Im kommenden Kindergartenjahr 2018/19 sollen die Elternbeiträge für den gemeindlichen Kindergarten in Emerkingen angepasst werden. Bürgermeister Paul Burger informierte im Gemeinderat über die gemeinsamen Empfehlungen der Kirchen und der kommunalen Landesverbände mit dem Ziel eines Deckungsgrads von 20 Prozent und die Notwendigkeit einer Anpassung, die Voraussetzung für verschiedene Zuschüsse sei. Wegen der Umstellung der Betriebsform und Betreuungsmodelle und den damit teilweise verbundenen Mehrbelastungen für manche Familien hat es in Emerkingen für das Kindergartenjahr 2017/2018 keine Erhöhung gegeben. Diskutiert wurde im Rat über eine Staffelung der Elternbeiträge nach der Zahl der Kinder unter 18 Jahren in der Familie. Bürgermeister Burger will nun bis zur nächsten  Gemeinderatssitzung eine Modellrechnung erstellen, die die verschiedentlich genannten Beitragsansätze gegenüberstellt.

Nach der Aktualisierung des Jagdkatasters zur Neuverpachtung und Vorbereitung der Jagdgenossenschaftsversammlung, die auf Mittwoch, 2. Mai, einberufen werden soll, hat sich das Gremium mit der Anschaffung einer Wärmebildkamera für die Freiwillige Feuerwehr Emerkingen befasst. Bei der Begehung der Firmengebäude verschiedener ansässiger Firmen sei der Führungsriege der Feuerwehr aufgefallen, dass sich speziell in verwinkelten Gebäuden und Räumen der Unternehmen im Notfall und bei Rauch die Lokalisierung zu rettender Personen als sehr schwer erweisen kann. Deshalb kommt von der Wehr die Bitte, auch für Emerkingen eine einfach ausgestattete Wärmebildkamera anzuschaffen, zumal es dafür schon Zusagen von Spenden gibt. Die Feuerwehr will eine Spende der Donau-Iller-Bank einbringen, außerdem haben zwei Firmen jeweils 500 Euro zugesagt. Nachdem eine geeignete Kamera mit Fahrzeugladegerät und Halterung für knapp 1600 Euro zu bekommen ist, wäre die Anschaffung ohne Mittel aus dem Gemeindehaushalt gesichert. Der Rat hat deshalb einmütig zugestimmt.

Zur Verbesserung und Sicherung der Stromversorgung wird von der Firma Netze BW eine bestehende Freileitung demontiert und ein neues Erdkabel von der Umspannstation Brühlwie­sen bis Bettighofen verlegt.

Zugestimmt hat der Gemeinderat der Planung für eine Entwässerungsrinne an der Hundersinger Straße und für einen Pflasterbelag am Friedhof. Dem Gremium war es wichtig, dass am Weg in den Friedhof keine Stolperstelle entstehen darf. Dies ist im Planentwurf berücksichtigt. Nun wird ein Angebot eingeholt.