Munderkingen Eine unvergessliche Woche in Nantes

Einige Eindrücke vom Schüleraustausch der Munderkinger in Frankreich. Foto: Realschule Munderkingen
Einige Eindrücke vom Schüleraustausch der Munderkinger in Frankreich. Foto: Realschule Munderkingen
Munderkingen / SWP 18.06.2014

22 Schüler der Munderkinger Realschule verbrachten eine Woche in Nantes. Dabei lernten sie nicht nur die Stadt, sondern auch den Schulalltag am Collège La Durantière kennen. In der Schule, die einer Realschule entspricht, werden auch behinderte Schüler unterrichtet. Der Unterricht beginnt mit 8.30 Uhr zwar etwas später als in Deutschland, endet dafür aber erst um 17 Uhr oder 18 Uhr - und das jeden Tag, stellten die Schüler erstaunt fest. Außerdem seien die französischen Lehrer viel strenger als die Lehrer in Deutschland, wie die Schüler berichten.

Beim Frühstück stellten die Jugendlichen erstaunt fest, dass die Franzosen ganz ohne Teller auskommen: Stattdessen werden Croissants, Baguette oder Gebäck in Schälchen mit Kaffee oder Kaba getunkt. Abends wird viel später gegessen als in Deutschland - dafür stehen mehrere Gänge auf dem Menü.

Bei einem Rundgang durch Nantes entdecken die Schüler das große Schloss "Château des ducs de Bretagne" und das Opernhaus. Im Rathaus hat die Bürgermeisterin von Nantes für die deutschen Gäste extra einen Empfang organisiert. Besichtigt haben die Munderkinger auch das Mahnmal für die Abschaffung der Sklaverei. Nantes war das Zentrum des Sklavenhandels, wie die Jugendlichen erfuhren. Auf dem Programm stand außerdem ein Ausflug in die Hafenstadt Saint Nazaire, die 1942/43 durch Bombenangriffe der Alliierten zerstört wurde. Einen Tag am Meer verbrachten die Schüler in der Nähe von Pornic - "einem malerischen Ort am Atlantik". Der letzte Tag in Nantes war für die Gastfamilien reserviert. Auf der Rückreise nach Deutschland machte die Reisegruppe noch einen Abstecher nach Paris, wo es "der übervollen Métro" zum Eiffelturm ging.

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