Unternehmen Ehinger Energie: Energiewende ist ein Erfolg

Peter Guggemos und seine Mitarbeiter sprechen mit Ronja Kemmer über Energiepolitik.
Peter Guggemos und seine Mitarbeiter sprechen mit Ronja Kemmer über Energiepolitik. © Foto: Christina Kirsch
Ehingen / Christina Kirsch 13.03.2018
Peter Guggemos spricht mit Ronja Kemmer über erneuerbare Energien und Glasfaser.

„Eine Vereinfachung der vertraglichen Dinge wäre wünschenswert“, sagte Peter Guggemos, Geschäftsführer der Ehinger Energie, zur CDU-Bundestagsabgeordneten Ronja Kemmer. Die Politikerin besuchte das Traditionsunternehmen, um sich über dessen Arbeit zu informieren. Guggemos drückte zu dieser Gelegenheit sein Bedauern über die  immer umfangreicheren Kategorisierungen zum EEG, dem Gesetz zum Ausbau erneuerbaren Energien, und einen allgemeinen großen Bürokratismus aus.

Als mittelständisches Unternehmen verfüge er nicht über spezialisierte Abteilungen. Im Gegenzug sei es jedoch so, dass viele Mitarbeiter auch auf anderen Gebieten Bescheid wissen und man den Einzelfällen direkt und schnell nachgehen könne.

Die Energiewende im Strommarkt wertet Peter Guggemos als Erfolg. „Wir werden bis 2020 die 40 Prozent aus regenerativer Energie erzielen“, sagte er. Die Stromleitungen von Nord nach Süd hält der Geschäftsführer für notwendig, um die Erzeugungsleistung zu sichern.

Glasfaserausbau angemahnt

Die Anbindung an ein Glasfasernetz sei für ihn nicht dringend, da sein Betrieb keine Pläne verschicken müsse. Den diskutierten Grundpreis bei der Stromversorgung hält der Geschäftsführer im Gegensatz zur Verbraucherzen­trale für sozial gerecht. „Der Hausbesitzer kann sein Haus optimieren“, erläuterte Guggemos. „Sozial Schwache heizen unter Umständen noch mit einer Elektroheizung, die durch das EEG stark belastet ist“.  Am Schluss zahle derjenige, der es sich nicht leisten könne, zu optimieren.

„Die Wahl der Kanzlerin erlebe ich zum ersten Mal“, sagte Ronja Kemmer während des Besuchs. Die Politikerin war in der vergangenen Legislatur als Nachrückerin in den Bundestag eingezogen, als Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits im Amt war.