Rundgang Ehinger CDU besucht Liebherr-Werk

Vom Betrieb beeindruckt: Mitarbeiter Gerhard Ulmer und Landtagsabgeordneter Manuel Hagel (beide in der Mitte).
Vom Betrieb beeindruckt: Mitarbeiter Gerhard Ulmer und Landtagsabgeordneter Manuel Hagel (beide in der Mitte). © Foto: Jana Zahner
Ehingen / Jana Zahner 15.09.2018
Der CDU Stadtverband besucht das Liebherr-Werk Ehingen. Aus dem Betrieb kam Dank für die Unterstützung.

„Wer von ihnen war noch nie bei Liebherr?“, fragt Gerhard Ulmer gestern die Gruppe vor Beginn seiner Führung. Fast alle anwesenden CDU-Mitglieder, darunter auch der Landtagsabgeordnete Manuel Hagel, antworten mit einem Lachen. Tatsächlich waren bis auf eine Person alle mindestens einmal bei dem weltweit agierenden Produzenten von Kranen zu Gast.

Trotzdem sei die heutige Führung durch das Werk etwas Besonderes, meint Peter Maier, der die Veranstaltung organisiert hat. „Die Fertigung der Kräne mitten während der Produktion zu sehen, dazu hat man selten Gelegenheit“, schwärmt er beim Anblick der Fertigungshallen. Die Gruppe hat sich viel vorgenommen: Ziel ist es, die Vor- und Endproduktion vom Einzelteil bis zum fertigen Kran zu verfolgen.

OB Baumann hat sich ebenfalls Zeit genommen, auch wenn er bereits „unzählige Male“ das Unternehmen besucht habe. Er sei immer wieder von der Technik, die hier produziert werde, fasziniert. Trotzdem muss er sich bereits nach den ersten Stationen der Führung wegen des Spatenstichs für die Ortsdurchfahrt Erbstetten verabschieden. Für die anderen stehen fünf Kilometer Fußmarsch über das über 850.000 Quadratmeter messende Werk an. Das braucht – mit Mittagsessen in der Kantine – circa ebenso viele Stunden Zeit.

Wie Ulmer im Laufe seiner Führung sagt, wachse Liebherr in Ehingen beständig weiter. Das konnte er seit seinem Eintritt in das Unternehmen 1970 selbst mitverfolgen. Vor seinem Ruhestand hat er in der großmechanischen Fertigung gearbeitet, nun sind die Führungen bei Liebherr sein Hobby. „Seit ich hier arbeite, habe ich das Gelände nie ohne eine Baustelle gesehen“, erzählt Ulmer. „Ich wünsche ihnen und uns, dass das immer so bleibt“, antwortet Hagel.

Beständiges Wachstum

Das Liebherr immer größer werde, daran habe die Ehinger CDU einen wesentlichen Anteil, wie Hagel meint. „Die CDU hat Liebherr von Anfang an unterstützt. Bei allen Erweiterungen haben wir stets dafür gestimmt, während die Grünen stets aus Flächenschutzgründen und wegen dem Insektenschutz dagegen waren.“ Flächenschutz sei zwar ein wichtiges Thema, aber die vielen Arbeitsplätze, die das Unternehmen in der Region schaffe, hätten Vorrang.

Für diese hochwertigen Arbeitsplätze müsste man dankbar sein, sagt er. Gefragt nach dem Verhältnis zwischen Lokalpolitik und einem Großunternehmen wie Liebherr sagte Hagel: „Wenn man die Entwicklung von Ehingen im Blick hat, dann sollten Wirtschaft und Politik nicht im Widerstreit sein.“ Tatsächlich bedankt sich Geschäftsführer Hubert Hummel, der zufällig auf die CDU-Gruppe trifft, für die politische Unterstützung.

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