Oberstadion DRK hilft Asylanten

Oberstadion / KAM 10.02.2015
Nachdem Oberstadion mit dem Amtsblatt vergangene Woche darauf hingewiesen hat, dass im März 38 Asylbewerber im ehemaligen Gesundheitszentrum Schäfer einquartiert werden könnten, hat Bürgermeister Klaus Schwenning Rückmeldungen auf seinen Aufruf erhalten.

Auf seine Aufforderung hin, dass sich Menschen, die den Flüchtlingen ehrenamtlich helfen möchten, melden mögen, habe Jürgen Fiderer bereits die Unterstützung durch die Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) signalisiert. Schwenning: "Wir haben schon eine Liste mit Menschen gemacht, die Hilfe anbieten, es ist auch eine gewisse Spendenbereitschaft da."

Am morgigen Mittwoch, 11. Februar, findet um 19 Uhr im Bürgersaal eine Bürgerversammlung statt, um die Einwohner frühzeitig "einzubeziehen und über die aktuelle Situation zu informieren". Außer dem Bürgermeister werden Vertreter des Landratsamts Alb-Donau-Kreis über den aktuellen Sachverhalt aufklären und Fragen beantworten. Schwenning im Amtsblatt: "Ich wünsche uns und den künftigen Bewohnern in der Max-Eyth-Straße ein offenes, friedvolles und gedeihliches Zusammenleben."

Zuvor hatte schon Obermarchtal darüber informiert, dass das ehemalige Gasthaus Mohren vom Kreis angemietet wird, der dort bis zu 40 Asylbewerber unterbringen will. Die Erstunterbringung ist in den inzwischen ausgelasteten Gemeinschaftsunterkünften nicht mehr möglich. In Obermarchtal haben sich, wie berichtet, bereits mehrere Bürger beim Bürgermeisteramt gemeldet, die zur Integration der Flüchtlinge beitragen wollen.