Die Fusion der in Ehingen ansässigen Donau-Iller-Bank und der Raiffeisenbank Ehingen-Hochsträß wird „nicht weiterverfolgt“, wie aus einer gemeinsamen Pressemitteilung beider Banken hervorgeht. Darin heißt es weiter, dass man sich nach wie vor über das „strategische Ziel einer gemeinsamen Ehinger Genossenschaftsbank“ einig sei, es allerdings „hinsichtlich des Weges dorthin und über die zeitliche Umsetzung des Vorhabens deutlich unterschiedliche Auffassungen“ gebe.

Bereits Anfang März hatten beide Banken bekanntgegeben, dass die geplante Fusion nicht bereits 2019 vollzogen werden könne, sondern der notwendige Abstimmungstermin auf 2020 verschoben werde. Auf Seiten der Raiffeisenbank hätten im Falle erfolgreicher Fusionsgespräche die 11.000 Mitglieder auf einer Generalversammlung, auf Seiten der Donau-Iller-Bank die 500 Vertreter der 27.000 Mitglieder über einen Zusammenschluss entschieden.

Beide Banken hatten Ende November 2018 ihre Pläne zur Fusion bekanntgegeben und einen Fahrplan vorgelegt. Auch ein Name war schon auserkoren: „Alb-Donau-Iller Bank“.

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