Richtfest Donau-Iller-Bank feiert Richtfest am Neubau

Ehingen / BERNHARD RAIDT 28.05.2015
Beim Richtfest für die neue Zentrale der Donau-Iller-Bank an der Pfisterstraße war ein erster Blick in das neue Gebäude möglich - mit interessanten Details. Nächstes Jahr im Juni soll das Gebäude bezogen werden.

Imposant steht sie schon jetzt im Rohbau da, die neue Zentrale der Donau-Iller-Bank. Im Juni vergangenen Jahres war Grundsteinlegung. Damals war eine mächtige Baugrube in der Pfisterstraße zu sehen. Am Mittwoch Nachmittag hielt Hans-Peter Hirling, der Vorstandssprecher der Bank, vor vielen Gästen nun eine Rede zum Richtfest mit dem neuen Bankgebäude. Es sei jetzt klar zu sehen, wie alles einmal aussehe - nicht nur für Auto- und Bahnfahrer werde das Haus ein Blickfang, sagte Hirling. Aber es gebe noch einiges zu tun: Fassade, Verglasung, Innenausbau, Technik, Pflaster und Straßenbauarbeiten müssten erledigt werden. Im Juni nächsten Jahres will die Bank den Einzug feiern. Der Bau liege dank der findigen Handwerker im Zeitplan - und auch die berechneten Kosten seien eingehalten worden. Von 17,7 Millionen Euro war die Rede.

Hirling führte am Mittwoch auch noch kurz durch den penibel aufgeräumten Rohbau und zeigte einige interessante Details: Etwa das große, lichtdurchflutete Atrium, das die Kunden gleich nach der Eingangstür erreichen. Beratungsräume und ein Konferenzraum schließen sich an. In den oberen Stockwerken befinden sich viele, ebenfalls sehr hellen Büroräume. 130 Mitarbeiter werden vom Juni nächsten Jahres an ihre Arbeitsplätze im neuen Gebäude haben. Viele bislang verstreute Abteilungen seien dann dicht beieinander, das schaffe den Mitarbeitern kurze Wege, sagte der Vorstandssprecher.

Die Tiefgarage der Bank bietet rund 200 Stellplätze auf zwei Ebenen an. Innerhalb der Bank werde jetzt diskutiert, eine Ebene für das öffentliche Parken freizugeben, sagte Hirling. Das könnte dann ähnlich aussehen wie in den öffentlichen Tiefgaragen der Stadt - also mit Parkticket. Auf dem Parkdeck mit Zufahrt von der Pfisterstraße sind noch einmal etwa 35 Parkplätze vorgesehen. Wer will, kann dort auch vom Auto aus Geld zapfen: Ein sogenannter Drive-In-Schalter bietet die Möglichkeit, vom Autositz aus einen Geldautomat zu bedienen.

Das Parkdeck hat übrigens noch eine zweite Funktion: Sollte der Donau-Iller-Bank ihre neue Zentrale irgendwann zu klein werden, kann das Gebäude quasi gespiegelt erweitert werden - und zwar auf der großen Parkfläche.

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