Ferien Die Hitzewelle als Herausforderung

Die Ferienfreizeit, die in den ersten beiden Wochen der Sommerferien vom 28. Juli bis zum 7. August stattfand, bot den acht- bis zwölfjährigen Kindern viel Unterhaltungsprogramm.
Die Ferienfreizeit, die in den ersten beiden Wochen der Sommerferien vom 28. Juli bis zum 7. August stattfand, bot den acht- bis zwölfjährigen Kindern viel Unterhaltungsprogramm. © Foto: Julia Kräutle
Ehingen/Rammetshofen / swp 16.08.2018

Viel näher als gedacht befand sich für die 65 Teilnehmer des Zeltlagers des BDKJ Ehingen in Rammetshofen die afrikanische Savanne in diesem Jahr. Nach der Anreise wurden sie von den Park-Rangern begrüßt und auf die „RAMfari“ vorbereitet, berichtet Julia Kräutle. In selbstgebastelten und bunt bemalten Autos ging es los und die aus der Ferne noch bedrohlich wirkenden Löwen, Tiger, Elefanten, Flamingos, Wüstenfüchse, Zebras, Affen und Giraffen entpuppten sich bei näherer Betrachtung als die fürsorglichen Betreuer des Lagers.

Rettung der Prinzessin

Die Ferienfreizeit „RAM 1“, die in den ersten beiden Wochen der Sommerferien vom 28. Juli bis zum 7. August stattfand, bot den acht- bis zwölfjährigen Kindern bestes Unterhaltungsprogramm. Neben dem Lageralltag voller Spiel, Spaß und Natur-Abenteuer mussten die Teilnehmer die entführte Prinzessin vor dem bösen Wächter beim Mittelalter-Tag retten und sich in den „RAMlympischen Spielen“ in Disziplinen wie Sommerskirennen, Bogenschießen und Klobürstenweitwurf beweisen.

Im „Dschungeltag“, der aufgrund der Hitze erst abends begann, ging es darum, nach einer Wanderung einen Schlafplatz im Freien oder bei einem Bauer zu finden. Den folgenden Tag verbrachte die ganze Zeltlagergesellschaft im Ailinger Freibad, wo das kühle Nass eine willkommene Erfrischung war. Eine besondere Herausforderung stellte dieses Jahr die Hitzewelle dar. Während der gesamten Zeltlagerzeit regnete es nur einmal für fünf Minuten und so musste wegen der hohen Waldbrandgefahr gänzlich auf das abendliche Lagerfeuer verzichtet werden. Um Sonnenbrände und -stiche der Kinder zu vermeiden, achtete das Betreuerteam in großem Maße auf das Benutzen von Sonnencreme, das Tragen von Kopfbedeckungen und ausreichendes Trinken, berichtet Kräutle. Der Mittagshitze wurde mit Bachwanderungen, Wasserschlachten und Hüttenbau im Wald entflohen.

Dem aufopferungsvollen Einsatz des gesamten Teams, bestehend aus den Zeltbetreuern Maren Kuder, Ben Selig, Pia Lotz, Samuel Demuth, Chiara Brandenburg, Maximilian Kräutle, Anastasia Stark und Christian Zell, dem Küchenteam um Peter Burger, Cécile Arens und Jeanne Lefebvre, dem Fahrer Heiko Hoang, den Springern Sarah Locher und Jonas Gebert und den Lagerleitern Jennifer Hoffstätter, Julia Kräutle und Simon Locher, war es zu verdanken, dass alle  die Hitze gut überstanden haben.

Info Aktuell ist im Zeltlager Rammetshofen nun das Lager „RAM 2“ für 12- bis 14-Jährige bis 22. August vor Ort, vom 24. August bis 6. September folgt „RAM 3“ für 15- bis 17-Jährige.

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