Verkehr Der Herzenswunsch vieler Öpfinger erfüllt sich.

Öpfingens Bürgermeister Andreas Braun freut sich. Die Bemühungen für eine Vollsignalisierung der Kreuzung haben sich  gelohnt. Noch in der ersten Jahreshälfte soll sie in Betrieb gehen.
Öpfingens Bürgermeister Andreas Braun freut sich. Die Bemühungen für eine Vollsignalisierung der Kreuzung haben sich gelohnt. Noch in der ersten Jahreshälfte soll sie in Betrieb gehen. © Foto: Emmenlauer
Renate Emmenlauer 15.02.2018

Bürgermeister Andreas Braun ist bester Laune: Noch in der ersten Jahreshälfte will das Landrats­amt die bestehende Fußgänger­ampel an der B 311 durch eine Voll­signalisierung ersetzen. Kosten hierfür kommen auf die Gemeinde Öpfingen keine zu. Die Maßnahme erfolgt über das Regierungspräsidium und wird finanziert vom Bund.

„Heute ist ein sehr schöner Tag. Für die weitere Entwicklung unserer Gemeinde ist die Vollsig­nalisierung wegweisend. Ich habe auch mein Versprechen einlösen können, das ich vor der Bürgermeisterwahl gegeben habe“, sagte Braun. Viele Jahre lag die Verkehrssituation an der B 311 für Öpfingen im Argen: Wer ins Naherholungsgebiet in Richtung Pfraunstetten wollte, musste die viel befahrene B 311 überqueren – jedesmal eine gefährliche Sache.

Seit gut einem Jahrzehnt hieß es, mit der Verlegung der Bundesstraße soll die Donaugemeinde eine Unterführung zur sicheren Querung der B 311 bekommen. Weil dies vom Regierungspräsidium nun erst mittelfristig umgesetzt werden wird – Vorrang hat die Querspange bei Erbach, dann kommt die Borst-Kreuzung bei Ehingen –, haben sich Braun und der Gemeinderat in den vergangenen zwei Jahren für eine Ampelanlage stark gemacht.

Mehr Autos werden queren

Ein weiterer Grund dafür ist auch das Gewerbegebiet „Burren“, das sich zunehmend füllt. Mit der Ansiedlung der JET-Tankstelle, im Laufe dieses Jahres mit der Metzgerei Weinbuch samt „Drive-In“ und Vesperstüble sowie mit dem Lackierzentrum Ott, dessen Baubeginn nächstes Jahr ansteht, rechnet Braun mit einem wachsenden Aufkommen an Fußgängern und auch weit mehr Fahrzeugen, die die B 311 queren wollen. Als erster Schritt ist die Fußgängerampel im Dezember 2016 in Betrieb genommen worden. Die Kosten betrugen 195 000 Euro für die Gemeinde, 40 000 Euro flossen als Zuschuss aus dem Ausgleichsstock. Den Wunsch einer Vollsignalisierung stets im Blick, wurden schon bei der Realisierung der Fußgängerampel alle baulichen und standorttechnischen Maßgaben berücksichtigt. „Das hat den Verantwortlichen die Entscheidung für das Umrüsten sicher viel leichter gemacht. Der Aufwand ist so viel geringer“, freut sich Braun. Rege Unterstützung für das nun erreichte Vorhaben habe er von Landrat Heiner Scheffold und dem Fachdienst Straßen erhalten, zudem von dem Landtagsabgeordneten Manuel Hagel und der Bundestagsabgeordneten Ronja Kemmer. Den Feldweg an der Ulmer Straße wird die Firma Schwall in Kürze auf 1,4 Kilometer Länge bis zur Gemarkungsgrenze Oberdischingen befestigen.