Rückblick Bürgermeisterin macht Hoffnung für Bauhof

Ein besonderer Tag für Rechtenstein: Elmar Reitter (Mitte) stellt den Gästen sein modernisiertes Wasserkraftwerk vor (links neben ihm Bürgermeisterin Romy Wurm).
Ein besonderer Tag für Rechtenstein: Elmar Reitter (Mitte) stellt den Gästen sein modernisiertes Wasserkraftwerk vor (links neben ihm Bürgermeisterin Romy Wurm). © Foto: Ingeborg Burkhardt/Archiv
Rechtenstein / swp 11.01.2018
Rechtensteins Bürgermeisterin Romy Wurm blickt auf die wichtige Ereignisse 2017 zurück und äußert Hoffnungen für dieses Jahr.

Eine große Chance, aber auch eine Herausforderung für die Gemeinde ist nach Ansicht von Bürgermeisterin Romy Wurm der Erwerb einer ehemaligen Hofstelle mit Wohnhaus und Scheuer. „Da dies alles gegenüber dem Rathaus angesiedelt ist“, antwortet Romy Wurm auf Fragen der SÜDWEST PRESSE, „ist es für die Gemeinde der ideale Standort für einen kleinen Bauhof. Zum ersten Mal wurde auch ein eigener Gemeindetraktor angeschafft.“

Ganz sicher war eines der wichtigen Ereignisse 2017 der Erhalt des Zuschusses für den Ausbau des Breitbandsnetzes in Rechtenstein. „Ohne schnelles Internet sind gerade auch die kleineren Orte abgehängt von der Welt, es wird schwierig, Bauplätze zu verkaufen, Gewerbebetreibende im Ort zu halten und junge Menschen zu gewinnen, die hier bleiben oder sich hier niederlassen.“ Sehr gefreut hat sich die Bürgermeisterin über die Einweihung des modernisierten Wasserkraftwerks der Firma Reitter: „Schon die Baustelle war ja ausgesprochen interessant, aber die Einweihung mit vielen Ehrengästen und einem sehr gut besuchten Tag der offenen Tür war dann nochmals ein Höhepunkt für alle Bürgerinnen und Bürger in Rechtenstein.“

Fürs neue Jahr sieht Romy Wurm zwei Herausforderungen: Zum einen ist das der Anschluss an das schnelle Internet; hier wird die Backbonetrasse das ganze Ortsgebiet durchfahren müssen. Und zum anderen nennt sie den Neubau der Wasserversorgung, der gemeinsam mit der Gemeinde Lauterach angegangen wird, genauso wie der bereits ausgeschriebene Neubau eines Niederdruckbehälters.

Danken will Romy Wurm allen, die sich im Gemeindeleben einbringen, im Ehrenamt oder einfach indem sie Veranstaltungen, wie Märkte, Vorträge, Sportangebote besuchen und nutzen. „Ohne das Engagement von allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ist eine Gestaltung des Gemeindelebens nur sehr schwer möglich. Natürlich wünsche ich für alle und für mich Gesundheit, Zufriedenheit, die notwendige Gelassenheit und Mitmenschlichkeit.“ Ihren Ausblick schließt Romy Wurm mit einem Zitat der US-Schriftstellerin Pearl S. Buck: „Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.“

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