Ehingen/Ulm/Biberach CDU: Heute Spitzengespräch in Biberach

HUT 10.01.2015

Das erwartete Spitzengespräch zur Klärung der Betreuung der Bundestagswahlkreise Ulm und Ravensburg findet heute in Biberach statt. Dazu treffen sich die Kreisvorstände mit Thomas Bareiß, dem Vorsitzenden des CDU-Bezirks Württemberg-Hohenzollern. Seit die frühere Wissenschaftsministerin Annette Schavan als Botschafterin an den Heiligen Stuhl gewechselt ist, ist in Berlin der Leutkircher Landwirtschaftsmeister Waldemar Westermayer Sachwalter der Interessen des Wahlkreises Ulm/Alb-Donau. Der Tod des Ravensburger Abgeordneten Andreas Schockenhoff hat nun dazu geführt, dass für ihn die 25-jährige Ronja Schmitt aus Calw nachrückt. Somit entsteht die ungewöhnliche Lage, dass der aus dem Wahlkreis Ravensburg stammende Westermayer Ulm repräsentiert, während seine oberschwäbische Heimat durch eine Badenerin aus dem Nordschwarzwald vertreten wird. CDU-Politiker in Ulm fürchten nun, Westermayer wolle so rasch wie möglich Vertreter des Wahlkreises Ravensburg werden. Westermayer ist dort seit 25 Jahren Mitglied im CDU-Kreisvorstand und gilt für die Bundestagswahl 2017 als potenzieller Wahlkreiskandidiat. Ein sofortiger Wechsel nach Ravensburg hieße, dass der Wahlkreis Ulm/Alb-Donau in Ronja Schmitt bereits die dritte Repräsentantin in der laufenden Legislatur bekäme. Das wollen maßgebliche CDU-Politiker nicht.