Bildung Bildungspartnerschaft Allmendingen

Bei der Zertifikatsübergabe gestern in Allmendingen waren die Schüler und die Vertreter der drei Allmendinger Bildungspartner dabei: Siegfried Safenrejter und Thomas Gaßmann (Rampf Formen), Friedemann Sautter (Schwenk Zement), Angela Spittel-Sommer (IHK Ulm), Franz Mall (Burgmaier) sowie Schulleiter Jürgen Haas und Fachlehrer Stefan Brüstle (hinten von links).
Bei der Zertifikatsübergabe gestern in Allmendingen waren die Schüler und die Vertreter der drei Allmendinger Bildungspartner dabei: Siegfried Safenrejter und Thomas Gaßmann (Rampf Formen), Friedemann Sautter (Schwenk Zement), Angela Spittel-Sommer (IHK Ulm), Franz Mall (Burgmaier) sowie Schulleiter Jürgen Haas und Fachlehrer Stefan Brüstle (hinten von links). © Foto: Emmenlauer
Allmendingen / Renate Emmenlauer 14.07.2018

Rund 30 Stunden hat jeder der Achtklässler in den vergangenen Monaten in der Lehrwerkstatt der drei Bildungspartner verbracht, um praktische Erfahrungen in einem Industriebetrieb zu sammeln.

In diesem Jahr hatten die Schüler des Unterrichtsfachs Natur und Technik die Aufgabe, eine Lokomotive im Miniaturformat zu fertigen – von der Planung über die selbstständige Herstellung jedes Einzelteils bis hin zur Umsetzung. Die entstandenen Unikate konnten gestern Abend bei der ersten Schelklinger Bildungsmesse am Stand der Gemeinschaftsschule bewundert werden.

Gestern Vormittag fand die Übergabe der Teilnahme-Zertifikate durch Angela Spittel-Sommer von der IHK Ulm statt. Das Projekt ist in enger Zusammenarbeit mit der IHK als Programm „Kooperative Berufsorientierung“ gelaufen. Letzteres hat das Kultusministerium Baden-Württemberg zur beruflichen Orientierung und Berufsvorbereitung an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen 2015 gestartet und unterstützt dieses im Schuljahr 2017/2018 in 325 Projekten mit 3500 Schülern.

„Richtige Win-Win-Situation“

Vor Ort waren gestern auch die Vertreter der Firmen Rampf Formen, Burgmaier Technologies und Schwenk Zement. Fachlehrer Stefan Brüstle erachtete die enge Kooperation mit den ansässigen Betrieben als Riesenchance für die Schüler, Einblick in die Ausbildungsberufe und in die Arbeitsabläufe zu erhalten und auch individuelle Kompetenzen zu fördern. Schulleiter Jürgen Haas sagte: „Das ist eine richtige Win-Win-Situation. Wir haben als Schule nicht das Equipment für die Fertigung, und die Firmen können mit potenziellen Berufseinsteigern schon mal Kontakte knüpfen und auch deren handwerkliche Talente erkennen.“

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