Veranstaltung Beim Ehinger Stadtlauf schaffen viele Helfer

Ehingen / Renate Emmenlauer 02.09.2018
Zum Gelingen des Ehinger Stadtlaufs haben viele freiwillige Helfer beigetragen. Manche von ihnen sind schon sehr lange dabei.

Zum Ehinger Stadtlauf gehört untrennbar Peter Kotz senior, Abteilungsleiter der TSG-Leichtathleten. Er könnte als „Vater des Stadtlaufs“ bezeichnet werde, denn er hat die Veranstaltung vor 22 Jahren wiedererweckt. „Gemeinsam mit meinen Kameraden“, betont er. Denn 15 Jahre zuvor hatte es schon mal einen Stadtlauf gegeben, der aber mangels Organisatoren und Helfern wieder abgesetzt wurde. Umso stolzer ist Peter Kotz daher, dass außer weiteren 40 Helfern heute noch rund ein Dutzend der anfänglichen Mitstreiter zu den Schaffern zählen.

Zu ihnen gehören unter anderem Harald Bussinger, Christian Fischer, Holger Frey, Armin Ege, Hugo Langwald, Gerhard Emperle, Willi Fischer, Ewald Geiger und Edi Rommler. Die Herren sind etwa beim Auf- und Abbau, bei der Einteilung und Sicherung samt Absperrung der Strecke, beim Startschuss, dem Zieleinlauf oder bei der Verpflegung im Dauereinsatz. „Wir helfen dort, wo gerade einer gebraucht wird. Uns macht es immer noch super Spaß“, sagt ein Helfer.

Gerhard Emperle, Vorsitzender des Fördervereins der Leichtathleten, sorgt mit seinem Team für die Bewirtung mit Kaffee, Kuchen und Getränken. Die Frauen aus der Abteilung haben etliche Kuchen gespendet. Weitere Helfer versorgen die Läufer am Marktplatz und am Groggensee mit Getränken. Nicht dazugezählt sind noch Elfriede Kotz, die „gute Seele“ der Leichathletik-Abteilung, Edeltraud Rommler und Waldtraud Braig. „Auch wenn es manchmal bei der Startnummernausgabe oder den Nachmeldungen etwas stressig ist, sind wir ein erfahrenes Team und haben alles im Griff“, heißt es aus der Gruppe. Das Trio hat mit Kathrin Zdebik eine Nachwuchskraft erhalten. Die Tochter der erfolgreichen TSG-Läufer Rose und Peter Zdebik hatte in den vergangenen 15 Jahren im Wettkampfbüro mitgeholfen.

Dort sorgen Claus und Gerlinde Baumann sowie Bernhard Bussinger seit 21 Jahren für die reibungslose Zeitabwicklung. Die Zeit wird am Zieleinlauf mittels Transponder gemessen und ans Wettkampfbüro übermittelt.

Die Starter einweisen

Obgleich er seinen Job als „Starter“ für weniger wichtig ansieht, wäre ohne Armin Ege auch beim 22. Ehinger Stadtlauf nichts gegangen, schließlich muss er mit dem Schuss aus der Schreckschusspistole die Läufer auf die Strecke schicken. Zudem hat er die Starter einzuweisen, wo sie exakt zu stehen haben und dass sie nicht vor dem Schuss loslaufen dürfen. Und wie kam der passionierte Läufer zu diesem Job? „Der ist mir aufs Auge gedrückt worden. Damals hieß es, wegen meiner Zuverlässigkeit“, erinnert sich Armin Ege, von Beruf Rechtsanwalt. Wenn nicht gestartet wird, hilft er an anderer Stelle.

An der Zeitmessung sind Harald Bussinger und seine Helferinnen im Einsatz. Sie hatten alle Hände voll zu tun, um die Bambini im Ziel mit Medaillen, Urkunden und den orangefarbenen T-Shirts zu erfreuen. Es gibt noch viele Arbeitseinsätze rund um den Ehinger Stadtlauf vor und hinter den Kulissen. Dazu gehört Moderator Heinz Wiese, der gestern seinen 20. Stadtlauf moderiert hat. Zu Beginn hat ihn Stadtrat Peter Banderitsch vertreten, weil Wiese gerade aus dem Urlaub zurückgekommen war. Und er hat seinen Assistenten gleich mal als potenziellen Nachfolger vorgestellt.

Ein eingespieltes Team

Ein eingespieltes Team hat also den 22. Ehinger Stadtlauf ermöglicht. Und mittendrin Peter Kotz, der die gesamte Vorarbeit mit Ausschreibungen und Anmeldungen übernommen hat.

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