OB-Wahl Baumann kündigt Sanierung der Römerhalle an

OB-Kandidat Alexander Baumann stellt sich den Fragen der Wähler.
OB-Kandidat Alexander Baumann stellt sich den Fragen der Wähler. © Foto: Stefan Bentele
Rißtissen / Stefan Bentele 14.09.2018
Alexander Baumann stellt sich auf seiner „Dialog-Tour“ im Sportheim in Rißtissen den Fragen aus den Reihen der 40 Besucher.

Gut anderthalb Stunden stellte sich OB-Kandidat Alexander Baumann am Donnerstagabend im Sportheim den Fragen der Rißtissener im Zuge seiner „Dialog-Tour“. Gut 40 Besucher waren gekommen. Ein Mitglied des TSV Rißtissen mahnte an, dass die Römerhalle aus allen Nähten platze, ob ein Anbau oder Umbau geplant sei? Baumann bejahte, erntete dafür Applaus – und überreichte Ortsvorsteher Markus Stirmlinger die Entwurfspläne für die „Sanierung und Erweiterung der Turnhalle Rißtissen“ für die nächste Ortschaftsratssitzung. Der Gemeinderat, sagte Baumann weiter, werde das Vorhaben danach Ende September beraten. 3,5 Millionen Euro hält die Stadt für das Vorhaben bereit. Auf Nachfrage eines Besuchers sagte Baumann zu, dass die Vereine in das Vorhaben miteingebunden werden, die Pläne seien nicht endgültig. „Es wird aber kein unendliches Wunschkonzert.“

Zeitungsbericht ausgeschnitten

Auch in Rißtissen drückt der Schuh beim Verkehr. Eine Anwohnerin der Rißstraße nannte den Durchgangsverkehr nach Laupheim „nervtötend“, bat um eine stationäre Radaranlage. Das sei derzeit im Gange, antwortete Baumann. Er verwies auch auf die geplante Ortsumgehung, die Regierungspräsident Klaus Tappeser auf seinem Besuch vor der Sommerpause zugesagt hatte, binnen sechs Jahre fertigzustellen. Baumann: „So stand’s in der Zeitung, ich hab’s ausgeschnitten, ich heb’s auf.“

Ein anderer Besucher nannte das Sportgelände und die Straße dort abends „ein dunkles Loch“, es brauche Straßenlampen wie in Ehingen. Laut Stirmlinger gebe es Stromkabel im Untergrund, Baumann sagte daraufhin zu, dass das dann kein Problem sei. Der Besucher forderte zudem einen Zebrastreifen am Rißtal-Center, so ein Überweg sei zuletzt ja auch in Ehingen plötzlich möglich gewesen. Auch hier sagte Stirmlinger, dass ein Zebrastreifen derzeit geprüft werde.

Baumann, einziger OB-Kandidat, wurde gefragt, ob er sich vorstellen könne, sich selbst herauszufordern, ein noch besserer OB zu werden, etwa beim ÖPNV noch mehr zu bewegen. Er antwortete, dass er mit der Tatsache, alleiniger Bewerber zu sein, gut leben könne. Er verwies auf Landkreis und Bahn für Bus und Schienenverkehr. Er werde sich aber für eine Angleichung des Stadtbusses an den Bahnverkehr stark machen, dazu brauche es einen verlässlichen Stundentakt der Bahn. Und er werde sich auf der Donaubahn für die Regio-S-Bahn engagieren.

Das könnte dich auch interessieren:

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel