Gremium Baufortschritte in Schmiechen

Sitzung in Schmiechen.
Sitzung in Schmiechen. © Foto: Schultheiß
Schmiechen / Joachim Schultheiß 10.10.2018

Die Ortschaftsräte in Schmiechen haben am Montag gemeinsam mit Ortsvorsteherin Kerstin Scheible beraten, für welche Investitionen Mittel für den Haushalt der Stadt angemeldet werden sollen. Vorrang hat  die Sanierung des Dachstuhls im Rathausanbau. Denn beim Einbau eines Fenster­elements sind erhebliche Schäden aufgetaucht, berichtete Scheible. 25 000 Euro, die eigentlich für die Anbau-Erneuerung vorgesehen waren, sollen für die jetzt nötig gewordene Baumaßnahme verwendet werden. Auf Vorschlag von Scheible sprachen sich die Räte einstimmig dafür aus.

Der Schulhof ist wichtig

Als weiter wichtig erachten die Räte die bereits genehmigte Sanierung des Schulhofs und des Zugangs zur Turnhalle. 35 000 Euro sollen dafür wieder eingestellt werden. Für 20 000 Euro sollen die Bühnenelemente in der Festhalle erneuert werden. Auch die beschädigte Containerumrandung am Friedhof soll für 2000 Euro neu gemacht werden.

Für den Straßenunterhalt rechnen die Räte zusätzlich zur Pauschale von 1500 Euro noch  mit 10 000 Euro für die Sanierung des Straßenbelags der Harlandstraße und mit 6000 Euro für Bau eines Gehwegs von der Hauptstraße zur Firma Held. Die übliche Pauschale von 3600 Euro für den Wasserbau soll im nächsten Jahr um 4000 Euro für das Ausbaggern der Schmiech ergänzt werden. Für den Austausch einer Zwischenhecke und ein weiteres Urnengrabfeld auf dem Friedhof veranschlagen die Räte 3500 Euro.

In der Finanzplanung sind für 2020 die Umstellung der Halle auf energiesparendes LED-Licht für 15 000 Euro vorgesehen. Und den Grunderwerb vorausgesetzt, wären für die Erschließung der 16 Bauplätze im „Südlichen Hosenbändel“ 400 000 Euro nötig.

Einstimmig befürworteten die Räte das Baugesuch des Planungsbüros Bohnacker für die St.-Antonius-Straße 2. Ortschaftsrat Thomas Tolksdorf (SPD) äußerte sich aber kritisch: Er könne den Platzbedarf der Firma verstehen, aber architektonisch sei das eine Katastrophe für das Gebäude. Da beim Bau öffentlicher Raum überbaut wird, soll dem Planungsbüro dieser zum Kauf angeboten werden. Die Stadt wäre dann auch aus der Haftung, hieß es in der Sitzung.

Klage über die Lastwagen im Ort, die die interne Umleitungsstrecke nutzen

Überblick Schmiechens Ortsvorsteherin Kerstin Scheible umriss kurz den Baufortschritt bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt. Die Kanalarbeiten ab der Pizzeria Sonne seien bis etwa 60 Meter Richtung Ortsmitte abgeschlossen. Jetzt würden bereits die Wasserleitungen gelegt. Der Fußgängerüberweg an dieser Stelle sei genehmigt worden, dürfe aber nicht direkt zur Pizzeria führen – wegen der Gefahren, die von ausparkenden Autos ausgehen könnten.

Klage Die aktuelle Verkehrssituation in Schmiechen beklagten einige der Räte. Der Durchgangsverkehr nehme auf den eigentlich für die Ortsansässigen vorgesehenen Umleitungsstrecken immer mehr zu. Selbst Lastwagen und Sattelschlepper versuchten zunehmend die Abkürzung durch Schmiechen zu nehmen und somit die großräumige Umleitung zu umgehen. Sie habe schon vor einiger Zeit mit der Polizei gesprochen, sagte Scheible. Ihr sei aber signalisiert worden, dass man da nicht viel machen könne. Sie will dieses Thema nochmals ansprechen. sch

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