Straßenbau Baubeginn an der Ladestraße

Die Ladestraße am Bahnhof in Allmendingen wird ausgebaut, die Vermessungsarbeiten haben begonnen.
Die Ladestraße am Bahnhof in Allmendingen wird ausgebaut, die Vermessungsarbeiten haben begonnen. © Foto: Bernhard Raidt
Allmendingen / Julia-Maria Bammes 07.11.2017
Der Aus- und Umbau der Ladestraße in Allmendingen hat begonnen. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von der ­Goethestraße bis zum Bahnhof.

Schlaglöcher, unbefestigte Bankette – die Ladestraße in Allmendingen wirkt seit langem nicht allzu einladend. Das soll sich nun ändern, der Aus- und Umbau der Straße hat begonnen. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von der ­Goethestraße bis zum Bahnhof. Eine Zufahrt zum Bahnhof ist über die Bahnhofstraße und die Marienstraße möglich – je nach Baufortschritt. Die Straße hatte lange Zeit der Bahn gehört und war erst nach einer so genannten Entbehrlichkeitsprüfung von der Gemeinde gekauft worden, sagt Bürgermeister Robert Rewitz.

Mit dem Ausbau verfolgt die Gemeinde vor allem das Ziel, den Verkehrsstrom von Bussen, Autos, Radfahrern und Fußgängern zu koordinieren. Bahn und Bus sollen sicher erreicht werden. So sind etwa Verschränkungen an mehreren Stellen vorgesehen. Die Straße wird mit einer Breite von sechs Metern angelegt, auf beiden Seiten sollen Gehwege gebaut werden. Auch Parkplätze werden neu gestaltet.

Der Ausbau solle in enger Absprache mit den Anliegern erfolgen, sagt der Bürgermeister. Er geht davon aus, dass der Ausbau im Sommer 2018 beendet ist.

Ihren Namen erhielt die Ladestraße, da sie zum Be- und Entladen der Züge genutzt wurde. Waren konnten direkt an die Gleise geliefert oder abgeholt werden.

Güterschuppen liegt mitten in der Baustelle

Mitten in der Baustelle befindet sich der denkmalgeschützte Güterschuppen, der erst vor einigen Wochen im Gemeinderat für kontroverse Diskussionen gesorgt hatte. Der Arbeitskreis Heimatgeschichte hatte ein Konzept über die weitere Nutzung vorgestellt. Demnach soll das Gebäude im Originalzustand belassen beziehungsweise saniert werden und dem Arbeitskreis unter anderem für Ausstellungen dienen. Neun Gemeinderäte stimmten schließlich für die Fortführung des Konzepts, acht Räte waren dagegen. Die Straßenarbeiten rund um den Schuppen sollen dergestalt ausgeführt werden, dass auch künftig nichts mehr nachgebessert werden muss, sagt ­Bürgermeister Robert Rewitz. „Ein Stückwerk hat keinen Wert.“ jb

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