Moment mal Ausstieg für Schwäne

Die neue Holztreppe am Groggensee.
Die neue Holztreppe am Groggensee. © Foto: Stadtverwaltung
Ehingen / sab 22.08.2018

Nein, es handelt sich nicht um Kunst. Wobei über die Definition, was denn nun Kunst ist (und was nicht), es sich vortrefflich streiten lässt. Und die Frage „Warum Kunst?“, der das Museum Ulm seit Mai nachgeht und derer sich das Universalmuseum noch bis Oktober stellt, soll in diesem Kontext erst gar nicht aufgeworfen werden. Womit wir uns zurück zum Thema begeben: Die Holztreppe, die aus dem Groggensee in Ehingen ragt. Wobei angesichts der Ausmaße des Bauwerks eher von einem Holztreppchen die Rede sein kann.

Wie dem auch sei, nun ragt das kleine Bauwerk aus dem Wasser und bietet der dortigen Schwanenfamilie, die sich das Gewässer als Zuhause ausgesucht hat, die Möglichkeit, ohne allzugroße Anstrengungen, sprich Flügelschlägen, den Anlagensee zu verlassen. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben, das teilte die Stadtverwaltung gestern mit, den freundlichen Hinweis eines „aufmerksamen Bürgers gerne aufgenommen“, und die Ausstieghilfe möglich gemacht.

Bislang ohne verbrieften Test

Zwar gibt es noch keine Berichte über einen erfolgreichen Test, aber vermutlich müssen sich Besucher des Anlagensees in Geduld üben und den Tieren einfach Zeit geben, bis sie sich an die Veränderung gewöhnt und Vertrauen in den Steg gefasst haben. Zumal ausgehend vom Foto der Stadtverwaltung es mit der Auflagefläche des Holztreppchens am Ufer nicht allzu weit her scheint, es vielmehr so wirkt, als dies noch ausbaufähig sein könnte. Die Moment-mal-Redaktion bleibt selbstverständlich dran und wird in unregelmäßigen Abständen Reporter an den See schicken, um zu prüfen, wie sich die Situation vor Ort entwickelt.

Bleibt zum Abschluss nur noch eine, für Narren aber die alles entscheidende Frage: Was sagt der Groggentäler zu alldem?

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