Ehingen AUS DEN VERBÄNDEN

Mitglieder des THW Ehingen und Mitarbeiter der Ehinger Energie bei der Übung mit der Netzersatzanlage vor der Trafostation Berkacher Straße. Foto: Andreas Hacker
Mitglieder des THW Ehingen und Mitarbeiter der Ehinger Energie bei der Übung mit der Netzersatzanlage vor der Trafostation Berkacher Straße. Foto: Andreas Hacker
Ehingen / SWP 18.06.2014

THW produziert Strom

"Ich bekomm jetzt gerade Strom geschenkt", sagte Geschäftsführer Peter Guggemos bei der Übung des THW Ehingen an der Trafostation der Ehinger Energie an der Berkacher Straße. Geübt hat die Fachgruppe Elektroversorgung des Technischen Hilfswerks, das für einen solchen Test im Synchronbetrieb auf die Zusammenarbeit mit dem Stromhandelsunternehmen angewiesen ist, um das eigene Notstromaggregat zu überprüfen. Anders als im Einzelbetrieb, wo es darum geht, Lichtmasten zu betreiben oder ein Zelt mit Strom zu versorgen, geht es beim Synchronbetrieb darum, für mögliche Fälle eines Stromausfalls im Netz vorbereitet zu sein und dann vom THW-Anhänger aus Strom ins Netz einzuspeisen. Das mit Diesel betriebene Aggregat des THW hat 175 kVA Leistung und wurde von Gruppenführer Florian Thalheim und Truppführer Stefan Kaufmann betrieben. "Die Spannung muss höher sein als im Netz", erklärte Peter Guggemos, "dann drückt der eingespeiste Strom anderen raus." Nach einer Stunde Übung mit der mobilen Netzersatzanlage war klar: Alles funktioniert, im Ernstfall könnten so wichtige Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Notunterkünfte weiter betrieben werden. Und: Vom Aufbau bis zum Einspeisen vergingen nur wenige Minuten; das ist gut, denn wenn etwas ausfällt, muss rasch Ersatz vorhanden sein.

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