AUS DEN SCHULEN

Der Besuch des Museums "Kruscht und Krempel" in Uttenweiler hat den französischen Gästen der Obermarchtaler Mädchenschule gut gefallen. Privatfoto
Der Besuch des Museums "Kruscht und Krempel" in Uttenweiler hat den französischen Gästen der Obermarchtaler Mädchenschule gut gefallen. Privatfoto
SWP 26.04.2012

Schüler in Bonnat

Obermarchtal - Eine erlebnisreiche Woche verbrachten 46 Schüler aus dem Collège Marc Bloch bei ihren Austauschpartnerinnen in Obermarchtal, berichtet Ute Romer. Nach einem Tag in den Gastfamilien wurden die französischen Gäste aus dem nordöstlich von Limoges gelegenen Bonnat und ihre begleitenden Lehrer Aurélia Hemery, Julia Provot, Sylvain Bouard und Frédéric Giraud herzlich von Schulleiterin Angelika Rieger an der Franz-von-Sales-Realschule willkommen geheißen. Bürgermeister Anton Buck empfing die Gäste im Museum Marchtal. Aufmerksam folgten die Schülerinnen und Schüler seinen Ausführungen zur letzten französischen Königin Marie Antoinette, die im Alter von knapp 15 Jahren auf ihrem Brautzug von Wien nach Versailles in Obermarchtal Station machte und im Rektorat der heutigen Realschule eine Nacht verbrachte. Das Brautkleid, das sie als Dank dafür nach Obermarchtal schickte, wurde in zwei Priestergewänder umgearbeitet, die die französischen Gäste im ersten Stock des Museums bewundern durften. Auch eine Dorfrallye, Führungen, Ausflüge unter anderem zum Steiff-Museum in Giengen, nach Ulm und Friedrichshafen sowie Schulunterricht standen auf dem Programm. Höhe- und gleichzeitig auch Schlusspunkt des Aufenthalts war der bunte Abend. Die Klasse 8c hatte das Programm im Rahmen eines Projekts vorbereitet, sich um die Dekoration gekümmert und die Verpflegung organisiert. Der Dank der Schulleiterin galt unter anderem der Französischlehrerin Ute Romer, die den Austausch organisiert hatte. Nach einem tränenreichen Abschied fuhren die Gäste zurück nach Bonnat.

Raumskulptur fertig

Munderkingen - Am morgigen Freitag wird um 9.15 Uhr die erste schulübergreifende Raumskulptur in Munderkingen präsentiert. Wie berichtet heißt das Werk, das unter Anleitung von Kulturagent Karl Philipp Schmitz und des japanischen Künstlers "miu" hergestellt wurde, "Der Kreis bewegt sich". Es wird nun 454 Schülern und Lehrern und dem Schulpersonal des Munderkinger Schulzentrums präsentiert. Die Veranstaltung findet in beiden Lichthöfen aller drei Schulen parallel statt, die Reden von Jutta Schmelzer (Realschule), Andreas Lachmair (Grund- und Werkrealschule) und Hellmut Hummel (Förderschule) werden jeweils gegenseitig übertragen. Sie stellen zusammen mit Schmitz das Kunstwerk vor, das in "mius" Technik des spiegelverkehrten Malens mit beiden Händen entstanden ist. Das Ergebnis sind 908 Werke der Schüler und Lehrer von der 1. bis zur 9. Klasse, die die linke und rechte Hälfte der bereits installierten Kalligrafie von "miu" ergänzen.

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